Metro 2033
Mutantenkillen nach der Apokalypse
Die Russen, so scheint’s, haben ein Faible für gruselige Überlebensspiele. In diesem Fall sind die russischen Entwickler eigentlich Ukrainer, die unter Mithilfe einiger Veteranen des „S.T.A.L.K.E.R.“-Teams den immens erfolgreichen russischen Bestsellerroman gleichen Namens zu einem Survival-Horror-Shooter versoften. Die Story spielt im Jahre 2033, als sich die wenigen Überlebenden eines atomaren Weltkriegs in den Gängen der Moskauer U-Bahn verkrochen haben. Hier kämpfen sie ums Überleben, wobei die Verteidigung gegen die Mutanten auf der Erdoberfläche einen Großteil der Zeit in Anspruch nimmt. Der Spieler schlüpft in die Rolle des jungen Wagemuts Artyom, der mit der Maschinenpistole zombieähnliche Wesen abknallt, während er Botendienste für seine Genossen erledigt.
Wie in „Fallout 3“ ist die Welt nach der Apokalypse nicht allein bevölkert von mordlüsternen Kreaturen, vielmehr tummeln sich schmierige Abgreifer und zynische Säufer in den Kneipen der Unterwelt. Der Spieler schlägt sich als Artyom von einem Ort zum nächsten, wobei er heftige Kämpfe bestehen muss und fürchterliche Bewährungsproben erlebt. Vor allem die Dunkelheit und die vergiftete Luft machen ihm zu schaffen und schaffen ein Szenario ständiger Bedrohung. Allerdings ist „Metro 2033“ als Ballerspiel inszeniert, echte Rollenspielelemente finden sich hier nicht: Die Nebenfiguren sind bloße Stichwortgeber, um einen Auftrag zu starten oder ein interaktives Ereignis auszulösen. THQ veröffentlicht das Spiel angeblich unzensiert, die PC-Version unterstützt die Direct-X-11-Technik. (pk)
Fazit:
Gruselig, bedrohlich – und enorm schwierig: Der postapokalpytische Shooter zielt auf die ausgehungerten „S.T.A.L.K.E.R.“-Fans, und davon gibt’s ganze Horden in den deutschen Gamer-Katakomben.
Verkaufsargumente:
• gruselige Kulisse
• erfolgreiche Romanvorlage
• ungekürzte Ausgabe
Ordertipp: A
Plattform: PC, PS3, Xbox 360
Genre: Action
Publisher: THQ
Vertrieb: THQ
USK: 18
EVT: 16.03.2010
UVP: ca. 50 – 60 €




