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Business News

Tim Schafer geht mit dem Klingelbeutel um

Gerade erst haben wir darüber berichtet, dass Double-Fine-Chef und "Monkey Island"-Mitmacher Tim Schafer durch den Entwickler-Kollegen Markus Persson die Finanzierung einer "Psychonauts"-Fortsetzung angeboten bekommt, da sorgt der Adventure-Profi schon für die nächste Schlagzeile: Per Crowdsourcing macht er mit dem virtuellen Klingelbeutel die Runde, um genügend Geld für ein neues Point'Click-Adventure zusammen zu kriegen – einem Genre, das laut Schafer außerhalb von Deutschland schon lange tot und nur noch reine Kunstform ist. Golem.de berichtet außerdem, dass besonders großzügige Wohltäter, die Double Fine 15.000 US-Dollar oder mehr spenden, das Entwickler-Team zum Abendessen und anschließend auf die Bowling-Bahn begleiten dürfen. Angeblich wären die Kosten für das Spiel mit 400.000 Dollar gedeckt: eine Summe, die bereits wenige Stunden nach Eröffnung der Sammlung unter http://www.kickstarter.com/projects/66710809/double-fine-adventure gedeckt war und nach nicht mal 24 Stunden schließlich die Millionen-Grenze durchbrach – ein neuer Rekord im Bereich 'Crowdsourcing'.

Zur Erklärung:
'Crowdsourcing' ist eine vor allem bei Independent-Produktionen beliebte Vorgehensweise zur Monetarisierung. Im Spielebereich besonders bekannt ist die digitale Kollekte 'Kickstarter.com', die es der Community erlaubt, sich an der Finanzierung von 'Herzensangelegenheiten' zu beteiligen.

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