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Magazin: story

CHEFSACHE

Auch IGN-Deutschland-Chef Tino Hahn bekennt sich dazu, PlayStation-Fan der ersten Stunde zu sein: „Die  Computecs Chef-Chefredakteurin Petra Fröhlich Jongliert gleich fünf Heftformate: Computecs Chef-Chefredakteurin Petra Fröhlich PlayStation war die erste Konsole, die ich mir von meinem eigenen hartverdienten Geld als Kirschpflücker in den Sommerferien gekauft habe. Und den Kauf habe ich allenfalls dann bereut, wenn meine Freunde vor unserer Haustür Schlange standen, um einen Blick auf „Resident Evil“ zu werfen.“ Aber noch ein weiteres Horror-Highlight hat es dem erfahrenen Film- und Spiele-Journalisten angetan: „Als sich „Silent Hill“ aus dem Nebel geschält hat, da wusste ich, dass Videospiele alle Versprechen einlösen können, die auch Bücher, Filme und Musik geben“, schwärmt er uns vor.

M!Games-Boss Oliver Schultes geht gleich so weit, seine ersten Erfahrungen mit PlayStation  auf einen einzigen Moment zu reduzieren: „Das erste Einschalten der Ur-PlayStation und die darauf folgende Boot-Sequenz mit dem Jingle – das ist für mich einfach unvergesslich!“

Computecs Ober-Chefredakteurin Petra Fröhlich (PC Games, PC Games MMORE, Play 3, N-Zone, PC Action) kommt ursprünglich zwar vor allem aus dem PC-Lager, aber auch sie verbindet mit PlayStation einige denkwürdige Momente: „Legendäre Spiele wie „Tomb Raider“, „WipEout“, „Resident Evil“, „Metal Gear Solid“ und „GTA“ sind für mich untrennbar mit der PlayStation-Entwicklung verbunden. Der Mo-ment, der Kollegen und mir aber vermutlich am nachhaltigsten in Erinnerung bleiben wird, sind meine „15 minutes of fame“ beim Singstar-Karaoke während einer Computec-Weihnachtsfeier. Merke: Don‘t drink & sing!“

Gamestar- und Gamepro-Chef Michael Trier wiederum sieht‘s vor allem historisch: „PlayStation ist zunächst mal Joachim Hesse Verantwortet die Chefredaktion für Spieletipps.de: Joachim Hesse ein faszinierendes Stück Wirtschaftsgeschichte über einen eigentlich eher traditionellen Elektronikkonzern, der sich – mit nicht unerheblichem finanziellen Risiko – in ein für ihn völlig neues Gebiet wagte und diesen Markt gründlich umkrempelte“, heißt es vom IDG-Mann. „Und natürlich ist die Marke PlayStation für viele Menschen einfach ein Synonym für Videospiele, quasi das Tempo-Taschentuch der elektronischen Unterhaltung. Privat bedeutet mir die PlayStation vermutlich das Gleiche wie vielen, vielen anderen Spielern auch: Unzählige Runden „Gran Turismo“, unzählige Kämpfe in „Final Fantasy“, unzählige Blutspritzer in „God of War“. Die großen PlayStation-Serien haben sich in das kollektive Gamer-Gedächtnis genauso gebrannt wie in meins. So was macht erfolgreiche Titel aus.“

„Die großen PlayStation-Marken haben sich in das kollektive Gamer-Gedächtnis gebrannt“

Die wichtigste MarkeAber welche ist bei so viel versammelter Spiele-Prominenz die beste Marke? Welche hat im Kader der PlayStation-Games die wichtigste Rolle gespielt?  Michael Triers Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen: „Gran Turismo! Trotz der teils grotesken Verspätungen beim letzten Teil hat die Serie immer noch eine riesige Gefolgschaft. Diese Leute kaufen Konsolen, um darauf „GT“ spielen zu können, und sonst nichts.“

Golem.de-Chefredakteur Christian Klass hält es lieber mit einer der jüngeren Marken: „Für mich ist es Michael Trier ist bei IDG für  Gamestar und Gamepro verantwortlich Michael Trier ist bei IDG für Gamestar und Gamepro verantwortlich „Uncharted“. Hier werden Präsentation, Erzählung und Gameplay ideal miteinander verbunden“, verrät er uns.  Tino Hahn wiederum hat‘s eher mit den künstlerisch geprägten Titeln: „Auch wenn Spiele wie die „Uncharted“-Trilogie oder die „God of War“-Saga das Geld in die Kassen spülen, empfinde ich auf lange Sicht Sonys Engagement für künstlerisch ambitionierte Spiele als die wichtigste Investition in die Marke PlayStation. „Heavy Rain“, „Shadow of the Colossus“ oder „Journey“ machen deutlich, wie ambitioniert die Exklusiv-Titel im Vergleich zur Xbox 360 sind. Darum finde ich es auch besonders schade, dass es um „The Last Guardian“ so viel Chaos gab“, meint der IGN-Chefredakteur.

Petra Fröhlich gibt auch den Drittanbieter-Spielen eine Chance: „Die großen Franchises wie „FIFA“, „Call of Duty“, „GTA“ und „Assassin‘s Creed“ sind inzwischen schwerpunktmäßig auf der PS3 zuhause.“ Ganz ähnlich sieht das ihr Computec-Kollege Christoph Holowaty: „Wir kennen ja alle die aus technischer Sicht unsinnige Exklusivitätspolitik, die von jedem Plattformhalter in der Vergangenheit durchgezogen wurde. Selbst Exklusivmarken wie „Uncharted“, „Resistance“ oder „Crash Bandicoot“ würde ich nicht einmal einzeln als für PlayStation relevant benennen. Ich denke vielmehr, dass eine durchgehend hohe Qualität und die Produktvielfalt bestimmend dafür ist, dass PlayStation als die Spielekonsole schlechthin angesehen wird.“