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Business News

2017 arbeiten weniger Menschen in der Computer- und Videospiel-Branche.

Weniger Beschäftigte, mehr Entwickler in Deutschland

Die Anzahl der Beschäftigten in der deutschen Computer- und Videospiel-Branche ging in den vergangenen zwölf Monaten um 13% zurück. Von 12.839 in der Branche arbeitenden Menschen 2016 sind aktuell noch 11.140 übrig. Gleichzeitig stieg die Zahl der entwickelnden Unternehmen um 4% auf 460 Unternehmen an. Basis für die Zahlen ist die Branchendatenbank „Industriekompass Games“.

„2016 war ein sehr herausforderndes Jahr für die deutsche Games-Branche. Aufgrund des steigenden Wettbewerbsdrucks und der international leider nach wie vor kaum konkurrenzfähigen Rahmenbedingungen für die Games-Entwicklung in Deutschland, mussten mehrere Unternehmen Arbeitsplätze abbauen“, sagt BIU-Geschäftsführer Felix Falk. „Das Bedürfnis, in Deutschland Spiele zu entwickeln, ist trotz der aktuell schwierigen Lage ungebrochen. Das zeigt die steigende Anzahl an Entwicklungsstudios. Wir brauchen dringend eine moderne Medienförderung, die über den traditionellen Film hinaus auch die Produktion neuer audiovisueller Medien wie Games unterstützt. Nur so bekommen die Unternehmen die Möglichkeit, nachhaltig zu wachsen und global wettbewerbsfähig zu sein.“

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