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Business News

Felix Falk, Geschäftsführer des game

Umsatz mit Spiele-Apps legte 2017 deutlich zu

Der Umsatz mit Spiele-Apps für Smartphones und Tablets ist 2017 um 21 Prozent auf 497 Millionen Euro gewachsen. Das Wachstum liegt damit deutlich über dem des gesamten deutschen Games-Marktes, seit 2014 hat sich der Umsatz in dem Bereich sogar verdoppelt. Dies teilt der Bundesverband game mit und beruft sich dabei auf Daten der GfK. Entscheidender Wachstumstreiber sind In-App-Käufe: Der Umsatz hiermit stieg um knapp 23 Prozent auf 481 Millionen Euro. Viele kostenfreie Spiele, sogenannte Free-to-Play-Apps, setzen auf In-App-Käufe: Entsprechende Titel können kostenfrei heruntergeladen und gespielt werden. Für zusätzliche Level oder eine individuelle Gestaltung der Spielfigur können Spieler Geld ausgeben. Für den Kauf von Spiele-Apps gaben die Deutschen 2017 rund 16 Millionen Euro aus. Ein Jahr zuvor waren es noch 17 Millionen Euro.

„Auch rund 10 Jahre nach Einführung der App Stores auf Smartphones ist der Boom bei Spiele-Apps ungebrochen: Erstmals kratzt der Umsatz mit Spiele-Apps an der Grenze zu einer halben Milliarde Euro in Deutschland“, sagt Felix Falk, Geschäftsführer des game. „Besonders beliebt sind Free-to-Play-Spiele: Millionen Deutsche nutzen die kostenfreien Angebote gerne und probieren immer wieder neue Titel aus. Gefällt ihnen ein Spiel, sind sie zunehmend bereit, für Zusatzlevel oder eine individuelle Gestaltung der eigenen Spielfigur Geld auszugeben.“

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