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Business News

Felix Falk, Geschäftsführer game, fordert eine langfristige Strategie.

Games-Branche beschäftigt weniger Mitarbeiter

Es gibt mehr kleinere Unternehmen bei gleichzeitig weniger Beschäftigten in der Games-Branche. Zu dieser Erkenntnis ist der Bundesverband game gekommen. Die Anzahl der Beschäftigten bei Firmen, die Spiele entwickeln und vertreiben ist um 5,9% auf 11.014 gesunken. Im erweiterten Bereich, zu dem Dienstleister, Händler und Medien gehören, ging die Zahl um 1,2% zurück. Somit beschäftigt die Games-Branche 2019 27.854 Personen. Vor drei Jahren waren es noch 31.293 Personen.

Die Zahl der Unternehmen ist von 524 auf 614 gestiegen. Dazu haben vor allem die Gründungen kleinerer Entwickler beigetragen, die in der Regel weniger als fünf Mitarbeiter beschäftigen. Innerhalb eines Jahres ist die Anzahl von 118 auf 272 angestiegen.

„Der weitere Rückgang der Beschäftigtenzahlen zeigt, wie groß der wirtschaftliche Druck auf Games-Unternehmen in Deutschland ist. Obwohl der Markt abermals deutlich gewachsen ist, mussten insgesamt Stellen abgebaut werden. Der Grund liegt darin, dass nur wenige der in Deutschland gespielten Games auch hierzulande entwickelt werden. Um diesen Trend zu stoppen, brauchen wir eine langfristige Strategie.“, sagt game-Geschäftsführer Felix Falk. „Gleichzeitig gibt der Blick auf die gestiegene Zahl an Unternehmen Zuversicht: Wille und Mut, Games-Unternehmen in Deutschland zu gründen, sind trotz der schwierigen Rahmenbedingungen weiterhin vorhanden.“

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