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Business News

game-Geschäftsführer Felix Falk fordert bessere Rahmenbedingungen.

Umsatzanteil deutscher Entwicklungen fällt weiter

Der deutsche Spielemarkt ist 2018 um neun Prozent auf 4,4 Milliarden Euro angewachsen. Gleichzeitig ist der Anteil deutscher Entwicklungen von fünf auf 4,3 Prozent gesunken. Das gab heute der Bundesverband game anlässlich der Veröffentlichung des Jahresreports der deutschen Games-Branche bekannt. Danach konnten Games-Entwicklungen aus Deutschland auf dem Heimatmarkt einen Umsatz von 135 Millionen Euro erzielen und damit rund sechs Prozent weniger als im vergangenen Jahr.

„Von 100 Euro, die für Games ausgegeben werden, bleiben gerade noch 4,30 Euro bei Unternehmen in Deutschland. Das ist ein deutliches Alarmsignal! Während der Games-Markt in Deutschland und weltweit stark wächst und andere Kultur- und Mediengüter längst überholt hat, spielen Entwicklungen von deutschen Unternehmen kaum eine Rolle“, sagt game-Geschäftsführer Felix Falk. „Die aktuelle Situation zeigt abermals, wie dringend die Rahmenbedingungen für die Games-Branche in Deutschland verbessert werden müssen, damit sie endlich international konkurrenzfähig sind. Die Einführung der Games-Förderung ist dabei der zentrale Schritt, mit dem die Bundesregierung endlich für finanzielle Planungssicherheit sorgen muss. Nur dann haben wir in Deutschland eine Chance, zu den führenden Ländern aufzuschließen.“

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