4A Games kündigt düsteres Metro 2039 an

Mit Metro 2039 rückt 4A Games die beklemmende Atmosphäre der ersten Teile erneut in den Mittelpunkt.
17. April 2026 - 10:22
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Entwickler 4A Games hat mit „Metro 2039“ den nächsten Teil der Shooter-Reihe angekündigt. Der Nachfolger von „Metro Exodus“ schlägt dabei eine andere Richtung ein als der 2019 erschienene Vorgänger. Statt erneut auf halb offene Gebiete zu setzen, führt das Spiel zurück in die engen Tunnel der Moskauer Metro. Damit rückt die Serie wieder näher an die Atmosphäre ihrer frühen Teile heran: klaustrophobisch, bedrückend und stärker auf das Leben im Untergrund konzentriert.

Unverändert bleibt der grundsätzliche Ansatz: „Metro 2039“ ist erneut ein storygetriebenes Einzelspieler-Spiel. Neu ist allerdings, dass der Protagonist dieses Mal durchgehend vertont sein soll. Inhaltlich setzt 4A Games stärker auf psychologischen Horror und auf die Folgen der Apokalypse für die Bewohner der Metro. Zugleich verspricht das Studio mehr Entscheidungen und spürbare Konsequenzen. Serien-Schöpfer Dmitry Glukhovsky schreibt erneut an der Handlung mit.

Auch politisch soll sich die Entwicklung im Spiel niederschlagen. 4A Games, das weiterhin mehrheitlich ukrainisch geprägt ist und Teams in Kyjiw und Malta unterhält, verweist auf die Auswirkungen des russischen Angriffs auf die Ukraine. Diese Erfahrungen hätten die dunklere Ausrichtung des Spiels mitgeprägt. In der Spielwelt sind die Fraktionen der Metro nun unter dem Banner des autoritären Regimes Novoreich vereint. Technisch überarbeitet das Studio zudem seine 4A-Engine, in der Raytracing jetzt ein zentraler Bestandteil ist. 

Erscheinen soll Metro 2039 im Winter für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S.