Activision Blizzard: erster Rechtsstreit beigelegt

Publisher schließt 18-Millionen-Dollar-Vergleich mit US-Bundesbehörde
28. September 2021 - 13:50
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Seit Juli 2021 gibt es mehrere Klagen wegen Sexismus und Diskriminierung gegen Activision Blizzard. Nun hat sich der Publisher mit der US Equal Employment Opportunity Commission außergerichtlich geeinigt. Die Behörde hatte eine Klage eingereicht, da es beim Publisher zu Diskriminierung, Belästigung und struktureller Benachteiligung von Mitarbeiterinnen gekommen sein soll. Die Behörde hatte bereits im September 2018 mit einer entsprechenden Untersuchung beginnen. 

Acitivision Blizzard verpflichtet sich nun, 18 Millionen Dollar in einem Fond zu sammeln und an geschädigte (Ex-)Mitarbeiter auszuzahlen. Gleichzeitig wird der Publisher einen Berater beschäftigen, der für die Einhaltung der Unternehmensregeln Sorge tragen und entsprechende Schulungen veranlassen soll. Sollte der Fond nicht aufgebraucht werden, will der Publisher den Rest des Geldes an Non-Profit-Organisationen spenden, die sich für das Fortkommen von Frauen in der Spiele- und Technikindustrie einsetzen. Alternativ soll das Geld an Initiativen gehen, mit denen Diversität, Gleichberechtigung und Integration gefördert werden.

Von der Einigung unberührt laufen noch weitere Klagen wegen Sexismus und Diskrimierung gegen den Publisher, unter anderem durch die kalifornische Behörde für Fair Employment und Housing (DFEH).

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