Der Deutsche Computerspielpreis 2026 ist in München verliehen worden. Im Herkulessaal der Münchener Residenz zeichnete die Jury die besten Spiele und Studios aus Deutschland aus. Insgesamt wurden 15 Preise vergeben, das Preisgeld betrug 800.000 Euro. Die Veranstaltung wurde von Katrin Bauerfeind und Uke Bosse moderiert und auch per Livestream übertragen.
In der wichtigsten Kategorie „Bestes Deutsches Spiel“ gewann „The Darkest Files“ von Paintbucket Games. Das Detektivspiel versetzt Spielerinnen und Spieler in die Rolle einer Staatsanwältin, die NS-Verbrechen der Nachkriegszeit aufarbeitet. Zusätzlich erhielt der Titel die Auszeichnung als „Bestes Serious Game“. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär überreichte den Preis.
Als „Studio des Jahres“ wurde weltenbauer. Software Entwicklung geehrt. Der Streamer Dennsen86 wurde zur Spielerpersönlichkeit des Jahres gewählt. Der Sonderpreis ging an den Forschungsverbund RadiGaMe für seine Arbeit zu Extremismusprävention in digitalen Räumen.
Die nächste Verleihung findet 2027 in Berlin statt. Künftig wechselt der Austragungsort jährlich zwischen Berlin und München.
Alle Preisträger im Überblick:
Bestes Deutsches Spiel (dotiert mit 100.000 Euro)
- The Darkest Files (Paintbucket Games)
Die weiteren Nominierten erhalten jeweils 30.000 Euro:
- Anno 117: Pax Romana (Ubisoft Mainz / Ubisoft)
- Tiny Bookshop (neoludic games / Skystone Games)
Studio des Jahres (dotiert mit 50.000 Euro)
- weltenbauer. Software Entwicklung (Wiesbaden)
Nachwuchspreis Bestes Debüt (dotiert mit 60.000 Euro)
- Tiny Bookshop (neoludic games / Skystone Games)
Die weiteren Nominierten erhalten jeweils 25.000 Euro:
- Causal Loop (Mirebound / Headup)
- Constance (Blue Backpack / ByteRockers’ Games)
Nachwuchspreis Bester Prototyp (dotiert mit 50.000 Euro)
- Garden Ink (Arne Jürgens, Sven Mehlhorn)
Die weiteren Nominierten erhalten jeweils 25.000 Euro:
- Burn With Me (Eva Manuilovich, Ivan Bushmin, Nikita Melnikov)
- Cards and Cannons (Anica Gritzki, Jennifer Seeber, Luca Schmidt, Lucas Thieme, Jan-Ivo Lattek, Julian Seidel / HTW Berlin / DE:HIVE)
- Heart Drive (Jonas Pfeiffer / HAW Hamburg)
- UnderPressure (Aaliyah Schäfer, Romy Scherwat, Lea Eschlberger, Tim Richter, Fabius Sachs, Felina Westrich, Malvina Arakelian, Rosalie Stallmann / Hochschule Darmstadt)
Bestes Familienspiel (dotiert mit 40.000 Euro)
- Flick Shot Rogues (Butter By The Fish / Noodlecake Studios)
Beste Innovation und Technologie (dotiert mit 40.000 Euro)
- Anno 117: Pax Romana (Ubisoft Mainz / Ubisoft)
Bestes Audiodesign (dotiert mit 40.000 Euro)
- EVERSPACE 2: Wrath of the Ancients (ROCKFISH Games)
Bestes Gamedesign (dotiert mit 40.000 Euro)
- Super Meat Boy 3D (Sluggerfly / Headup)
Bestes Grafikdesign (dotiert mit 40.000 Euro)
- The Berlin Apartment (Blue Backpack / ByteRockers’ Games)
Bestes Mobiles Spiel (dotiert mit 40.000 Euro)
- MicroMacro: Downtown Detective (Soft Boiled Games)
Beste Story (dotiert mit 40.000 Euro)
- The Berlin Apartment (Blue Backpack / ByteRockers’ Games)
Bestes Serious Game (dotiert mit 40.000 Euro)
- The Darkest Files (Paintbucket Games)
Spieler*in des Jahres (undotiert)
- Dennsen86
Bestes Internationales Spiel (undotiert)
- Blue Prince (Dogubomb / RAW FURY)
Sonderpreis der Jury (dotiert mit 10.000 Euro)
- Forschungsverbund RadiGaMe