EA-Umsatz fällt im dritten Quartal um 14%

Anzahl der EA-Play-Abonnenten soll in zwölf Monaten verdoppelt werden
06. November 2020 - 10:49
Image

Electronic Arts hat die Geschäftszahlen für das zweite Geschäftsquartal veröffentlicht, die trotz sinkender Umsätze die Erwartungen der Wall Street übertroffen haben. Der Umsatz des Publishers fiel um 14% auf 1,15 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn fiel parallel von 854 Millionen Dollar im Vorjahr auf 185 Millionen Dollar. Ein wichtiger Grund für den Umsatzrückgang ist, dass „Fifa 21“ erst im dritten Geschäftsquartal startet statt wie im Vorjahr im zweiten Quartal. Für das dritte Quartal prognostiziert EA daher auch 1,68 Milliarden Dollar Umsatz, für das gesamte Geschäftsjahr 5,63 Milliarden Dollar. Die Analysten der Wall Street hatten hier mit 2,36 bzw. sechs Milliarden Dollar Umsatz eine positivere Prognose aufgestellt. 

Im Gespräch mit Analysten erklärte EA-CEO Andrew Wilson, dass das EA-Netzwerk inzwischen mehr als 330 Millionen Nutzer habe. „Apex Legends“ sei in Asien sehr erfolgreich und habe innerhalb von zwei Jahren die Marke von einer Milliarde Dollar Umsatz geknackt. Der Abo-Dienst EA Play habe mehr als 6,5 Millionen Abonnenten. Wilson glaubt, die Anzahl der Abonnenten könne in den kommenden zwölf Monaten verdoppelt werden. EA werde Spiele in den Microsoft Game Pass integrieren und draus Umsätze generieren. Das nächste Spiel der „Battlefield“-Serie soll im Weihnachtsgeschäft 2021 erscheinen.

Electronic Arts
Pünktlicher Start der offenen Betaphase ebenfalls unsicher
16. September
Community-Plattform vereint „Battlefield 1942“, „Bad Company 2“, „Battlefield 3“ und „Battlefield 2042“ in einem neuen Format und gibt Spielern einen komplexen Editor an die Hand
23. Juli
Next-Gen-Remake des Survival-Horror-Klassikers entsteht beim Studio Motive
23. Juli