ESA plant Comeback der Spielemesse E3 für 2023

Messe soll 2023 als Kombination aus digitaler Show und Präsenzveranstaltung zurückkommen
08. Juni 2022 - 11:14
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Die Entertainment Software Association (ESA) will im kommenden Jahr die Spielemesse Electronic Entertainment Expo (E3) zurückbringen. Zum zweiten Mal in drei Jahren wurde die E3 „wegen anhaltender Gesundheitsrisiken aufgrund der Corona-Pandemie“ in diesem Jahr komplett gestrichen. Gegenüber der Washington Post erklärte Präsident Stanley Pierre-Louis: „Wir sind schon sehr aufgeregt über das Comeback der E3 im kommenden Jahr als Kombination aus digitaler Show und Präsenzveranstaltung. So sehr wir auch digitale Events mit ihrer enormen Reichweite lieben: Wir wissen auch, dass es ein starkes Bedürfnis der Menschen gibt, vor Ort zusammenzukommen. So können die Menschen sich mit anderen vernetzen, sich persönlich treffen und darüber sprechen, was Spiele so großartig macht.“

Angesprochen auf digitale Shows verschiedener Publisher und das Summer Game Fest, das die durch den Ausfall der E3 entstandenen Lücke im Kalender füllt, antwortete Pierre-Louis: „Ich denke, dass bei all den Experimenten es großartig ist, dass Firmen jeglicher Größe versuchen herauszufinden, was am besten funktioniert, um die eigenen Produkte und Inhalte am besten zu vermarkten. Ich denke, dass weiterhin genug Platz für eine Präsenz-Show vorhanden ist. Ich glaube, dass es wichtig ist, digitale Reichweite zu haben. Beides zu verbinden ist ein kritisches Element, das unserer Meinung nach die E3 erreichen kann.“

Schon vor der Pandemie sah sich die ESA enormen Druck ausgesetzt, die E3 zu überarbeiten. Firmen wie Electronic Arts, Sony und Activision hatten in den letzten Jahren bereits von einer Teilnahme abgesehen. Firmen wie Electronic Arts und Ubisoft haben zuletzt mit selbst organisierten digitalen Shows große Erfolge erzielt.
 

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