Game Pass verfehlt Microsofts Ziele deutlich

Die Zahl der Abonnenten soll laut Bericht des Wall Street Journals wieder bei 30 Millionen liegen
07. Juli 2026 - 18:20
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Microsofts Xbox Game Pass wächst offenbar deutlich langsamer als geplant. Laut einem neuen Bericht des Wall Street Journals ist die Zahl der Abonnenten wieder auf 30 Millionen gefallen. Das wären rund vier Millionen weniger als die öffentlich genannten Zahlen aus dem Jahr 2024.

Besonders brisant ist der Abstand zu Microsofts eigenen Zielen. Während der Untersuchung der US-Handelsbehörde FTC zur Übernahme von Activision Blizzard wurde bekannt, dass Microsoft bis Juli 2026 rund 77 Millionen Game-Pass-Mitglieder erreichen wollte. Eine geleakte Präsentation nannte zudem ein Ziel von 100 Millionen zahlenden Nutzern bis 2030.

Im vergangenen Jahr erhöhte Microsoft den Preis für Game Pass Ultimate um fast 50 Prozent und ordnete die Abo-Stufen neu. Die Entscheidung wurde weithin mit der Aufnahme neuer „Call of Duty“-Spiele zum Starttag in Verbindung gebracht. Später erklärte Microsoft, die Preiserhöhung habe Millionen Abonnenten gekostet.

Im April senkte das Unternehmen den Preis wieder und entfernte neue „Call of Duty“-Titel aus dem Day-One-Angebot. Sie sollen nun erst ein Jahr nach Veröffentlichung in den Game Pass kommen. Die Entscheidung fiel unter der neuen Xbox-Chefin Asha Sharma. In einem internen Schreiben zu 3.200 Stellenstreichungen bei Xbox verwies sie erneut auf Probleme beim Wachstum des Dienstes. Game Pass sei nicht mit der erwarteten Geschwindigkeit gewachsen.

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