Der gamescom congress 2026 hat mit mehr als 1.100 Besuchenden einen neuen Rekord erreicht. Die Konferenz fand am 27. August im Rahmen der gamescom in Köln statt. Auf acht Bühnen standen 85 Programmpunkte mit insgesamt 165 internationalen Fachleuten auf dem Programm. Erstmals eröffnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Kongress. In seiner Rede hob er die gesellschaftliche Bedeutung von Videospielen hervor. „In ihrer Gesamtheit sind digitale Spiele kulturrelevant – und damit, das halte ich für entscheidend, auch relevant für unsere Demokratie“, sagte Steinmeier.
Entsprechend gehörte die Rolle von Games für demokratische Prozesse zu den Schwerpunkten der Veranstaltung. Unter den Themenfeldern „Spielfeld Demokratie“ und „Der Games-Effekt“ diskutierten Fachleute aus Games-Branche, Wissenschaft, Politik und internationalen Organisationen über die Einsatzmöglichkeiten digitaler Spiele. Dabei ging es unter anderem um Games als demokratische Erfahrungsräume, den Einsatz von KI und die Auswirkungen der Technologie auf den Berufseinstieg. Weitere Programmpunkte beschäftigten sich mit Cyberkriminalitätsprävention an Schulen, digitaler Erinnerungskultur und inklusivem Spieldesign. Auch die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Games-Branche war Thema.