Sony hat weiterhin keinen konkreten Zeitplan für die Veröffentlichung der PlayStation 6 festgelegt. Das erklärte Präsident und CEO Hiroki Totoki während einer Fragerunde nach den aktuellen Geschäftszahlen des Unternehmens. Auch über den Verkaufspreis der nächsten Konsole sei bislang keine Entscheidung gefallen.
Hintergrund sind steigende Kosten für Speicherbauteile wie RAM. Laut Totoki erhöhen sich dadurch sowohl die Materialkosten als auch die Produktionskosten von Konsolen deutlich. Für das restliche Jahr 2026 habe sich Sony zwar bereits ausreichend Komponenten gesichert und teilweise feste Preise vereinbart. Für die Zeit danach bleibe die Lage aber unsicher.
Besonders für das Geschäftsjahr 2027 erwartet Sony weiterhin hohe Speicherpreise und mögliche Lieferengpässe. Deshalb wolle das Unternehmen die Marktentwicklung zunächst beobachten, bevor konkrete Entscheidungen zur PS6 getroffen werden. Totoki erklärte zudem, Sony prüfe verschiedene Möglichkeiten, um die Kosten der Hardware auszugleichen. Dazu könnten auch neue Geschäftsmodelle gehören. Details nannte er nicht.
Gleichzeitig betonte der Konzernchef, dass die Nachfrage nach PlayStation-Produkten weiterhin hoch sei. Die Zahl aktiver Nutzer steige weiter an. Analysten gehen deshalb bereits seit einiger Zeit davon aus, dass Sony die Lebensdauer der PlayStation 5 verlängern und die PS6 später veröffentlichen könnte als ursprünglich erwartet.