Die letzten beiden Teile der legendären Survival-Horror-Reihe „Resident Evil“ erweiterten das Serienuniversum erfolgreich um gänzlich neue Schauplätze in Louisiana und Osteuropa. Gut 30 Jahre nach ihrem Start kehrt die Reihe mit „Resident Evil Requiem“ zu ihren Wurzeln zurück. Dabei stellen sich die Spieler nicht nur einem dramatischen Überlebenskampf mit verstörendem Grusel, fieberhaftem Horror und satter Action, sondern sie untersuchen auch die vor Jahren zerstörte Stadt Raccoon City, in der die Geschichte ihren Anfang nahm.
Die Handlung von „Resident Evil Requiem“ spielt rund 30 Jahre nach dem sogenannten Raccoon-City-Vorfall, bei dem die Stadt am Ende von „Resident Evil 3“ zerstört wurde, um den dort grassierenden Zombie-Virus einzudämmen. Im Zentrum der Geschichte stehen die neu eingeführte FBI-Analystin Grace Ashcroft und Serienikone Leon S. Kennedy, der unter anderem in „Resident Evil 2“ und „Resident Evil 4“ als Protagonist auftrat. Die introvertierte Grace ist eine emsige Ermittlerin, die den Tod ihrer Mutter Alyssa aufklären will. Diese war Jahre zuvor Opfer einer mysteriösen Mordserie geworden. Nachdem genau am selben Ort eine weitere Leiche gefunden wird, kreuzen sich die Wege von Grace und Leon. Schließlich folgen die beiden gemeinsam einer Spur nach Raccoon City und müssen schon bald mit serientypisch knappen Ressourcen um ihr Leben kämpfen.
Mit dieser Konstellation erschafft Capcom im neunten Teil der Kernreihe nicht nur die vielleicht spannendste Story der Serie, sondern schließt auch auf geniale Weise einen lange offenen Handlungsbogen. Auch spielerisch läuten die Entwickler eine neue Dimension des Survival-Horrors ein, in der die Besonderheiten des ungleichen Heldenduos zur Geltung kommen. Denn während Grace im Spiel von einem großen, rätselhaften Monster verfolgt wird, ist hier mehr Cleverness gefragt. Die Spieler müssen Zombies und andere Feinde ablenken, sich vor ihnen verstecken oder kreative Puzzles lösen. Dabei sind sie in oft klaustrophobischen, düsteren Gängen nur mit einem Feuerzeug als Lichtquelle ausgerüstet, das dem Monster jederzeit Graces Position verraten könnte. Mit dem deutlich erfahreneren und körperlich stärkeren DSO-Agenten Leon liefert man sich hingegen häufiger packende Kämpfe mit den Monstern. Bei beiden Helden spielen die knappen Ressourcen eine bedeutende Rolle und wirken dabei gleichermaßen als Angstquelle und Motivationsgeber.
„Resident Evil Requiem“ ist dank seines kompromisslosen, exzellenten Sounddesigns, der cineastischen Inszenierung und der herausragenden Grafik, die Capcom mit der noch einmal massiv verbesserten RE Engine auf den Bildschirm zaubert, noch intensiver als je zuvor im Genre. Wer es besonders klassisch mag, kann das Horror-Abenteuer komplett aus der Third-Person-Perspektive spielen. Wer die Immersion auf die Spitze treiben möchte, erlebt „Requiem“ alternativ auch vollständig aus der Ego-Sicht.
„Resident Evil Requiem“ erscheint am 27. Februar 2026 und ist neben einer Standard-Boxversion auch als Deluxe Edition mit exklusivem Steelbook-Case und verschiedenen digitalen Extras verfügbar. Dazu zählen unter anderem exklusive Videofilter, Waffenskins und Kostüme. Für die Switch 2 ist zudem das „Resident Evil Generation Pack“ erhältlich, das neben der Vollversion von „Requiem“ auch die inhaltlich erweiterten Gold-Editions von „Resident Evil 7 biohazard“ und „Resident Evil Village“ umfasst – und damit gleich drei der besten Survival-Horror-Spiele überhaupt!
Ordertipp: A+
Plattform: PC, PS5, Xbox Series X|S, Switch 2
Genre: Survival-Horror
Entwickler: Capcom
Publisher: Capcom
Vertrieb: CentreSoft
UVP: ab 80 Euro (Standard), ab 95 Euro (Deluxe Edition Steelbook)
USK: ab 18 Jahren
Release: 27.02.2026
Verkaufsargumente:
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Packendes Survival-Horror-Gameplay mit Kämpfen, Rätseln und Ressourcen-Management
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Zwei völlig unterschiedliche Helden mit individuellen Stärken und Schwächen
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Fesselnde Geschichte, die einen Bogen zu den Wurzeln der Reihe schlägt
Fazit: Mit seiner mitreißenden Geschichte, packender Gruselatmosphäre und fesselnder Action bietet „Resident Evil Requiem“ Survival-Horror der Extraklasse und schlägt dabei gekonnt eine Brücke zum Ursprung der Reihe.