InnoGames veröffentlicht Gehaltsanpassungen

Passend zum „Equal Pay Day“ am 6. März gewährt Hamburger Entwickler erneut Einblick in das Gehaltsgefüge
05. März 2024 - 12:10
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Am 19. Juli 2022 veröffentlichte die InnoGames GmbH als erste deutsche Gamesfirma ihre Gehaltsbänder. Aus diesen gehen die Bruttogehälter hervor, die in den unterschiedlichen Bereichen gezahlt werden. Jetzt, einen Tag vor dem „Equal Pay Day“ veröffentlicht der Hamburger Spieleentwickler eine aktualisierte Version, die zeigt, was sich seit 2022 getan hat.

Michael Zillmer, Mitgründer und COO von InnoGames, sagt dazu: „Unsere Gehaltsbänder haben sich zu einem inoffiziellen Gehaltsspiegel der deutschen Gamesbranche entwickelt. Das hätten wir uns kaum besser wünschen können. Selbst jetzt, mehr als eineinhalb Jahre nach der Erstveröffentlichung, erhalten wir noch unaufgefordert positive Rückmeldungen, bei denen fast immer die gerechte Bezahlung unabhängig von Geschlecht oder Verhandlungsgeschick im Vordergrund steht. Was oft vergessen wird: Gehaltsbänder sorgen gerade auch in Krisenzeiten für Fairness, denn sie garantieren, dass neue Mitarbeiter genauso viel verdienen wie die aktuelle Belegschaft.“

Christiane Gäb, Director People & Culture, ergänzt: „Wir stellen unsere Gehälter mindestens einmal im Jahr auf den Prüfstand. Anhand extern akquirierter Daten wird geschaut, ob sie noch unserer Positionierung im oberen Drittel des deutschen Arbeitsmarktes entsprechen. Wenn nicht, heben wir sie an. Wenn ja, bleiben sie unverändert. Die letzte Anpassung erfolgte Anfang 2023. Da gab es Aufschläge von bis zu 37 % innerhalb traditionell schwächer vergüteter Karrieremodelle wie Game Designer, Artist, Community Manager und QA Engineer. Seitdem gab es keine weiteren Anpassungen und wir gehen aktuell davon aus, dass die derzeitige Krise in der Gamesbranche den meisten Marktteilnehmern auch im Jahr 2024 wenig Spielraum für Gehaltserhöhungen lassen wird. Insgesamt kommen wir zu dem Schluss, dass sich der Markt nach den steilen Gehaltsanstiegen der letzten Jahre wieder normalisiert. Wir befinden uns auf dem Weg zurück von einem Arbeitnehmermarkt zu einem Arbeitgebermarkt.“

Die Gehaltsbänder von InnoGames decken circa 80 % der Belegschaft ab und geben Auskunft über die minimalen und maximalen Verdienstmöglichkeiten auf den verschiedenen Karrierestufen von insgesamt neun Karrieremodellen. Zu den abdeckten Modellen gehören unter anderem Entwickler, Game Designer und Marketer. Aufgrund von Aufwand/Nutzen-Erwägungen wird ein Gehaltsband erst erstellt, wenn mindestens sechs Mitarbeiter das gleiche Karrieremodell haben. 

Das aktuelle PDF mit den neuen Gehaltsbändern kann auf der InnoGames-Webseite heruntergeladen werden.