Im Vergleich zum Vorgängermodell wurde das 2.1-Setup jedoch in zahlreichen Punkten überarbeitet. Die aus einem hochwertigen, schlagfesten Industriekunststoff namens ABS gefertigten und mit einem schicken Holz-Finish versehenen Satelliten wiegen jeweils 0,95 kg und sind mit Microtractrix-Hörnern ausgestattet. Diese kommen sonst eher im HiFi-Bereich zum Einsatz und sorgen hier für eine tolle Klangdynamik. Die Mitten sind klar, die Höhen präzise, und auch die vor allem in 3D-Spielen wichtige räumliche Abbildung des Sounds weiß zu überzeugen. Der aus mitteldichten Faserplatten (MDF) gefertigte Subwoofer wiegt 4,99 kg und deckt einen Frequenzbereich bis 150 Hz ab. Er erzeugt satte, spürbare Bässe. Dank spezieller Stehfüße lassen sich die Satelliten jetzt nach vorne und hinten neigen. Das sorgt für Flexibilität beim Aufbau und optimiert den Stereoklang, wenn die Lautsprecher beispielsweise auf unterschiedlichen Ebenen in einem Regal platziert sind.
Des Weiteren wurden die Anschlussmöglichkeiten verbessert. Neben dem Klinkenstecker-AUX-Eingang und Bluetooth 5.3 verfügt das System nun auch über einen USB-C-Anschluss auf der Rückseite des Subwoofers. Damit ist eine Verbindung zu Windows-PCs im Handumdrehen hergestellt und auch eine PlayStation 5 lässt sich über USB mit dem System verbinden. Darüber hinaus lassen sich hier kompakte USB-Sticks anschließen, um Musik direkt davon abzuspielen. Stichwort Stichwort USB: Auf der Rückseite des linken Satelliten befindet sich ein weiterer praktischer USB-C-Port, der in erster Linie zum Aufladen von Mobilgeräten gedacht ist. Am rechten Satelliten hat Klipsch hingegen einen Klinkenstecker-Ausgang zum Anschließen von Kopfhörern verbaut.
Zu den wichtigsten Neuerungen zählt außerdem eine RGB-LED-Beleuchtung auf der Rückseite jedes Desktop-Lautsprechers. Nutzer können zwischen fünf Lichtmodi wählen und das System per Begleit-App auf Wunsch auch so konfigurieren, dass die Effekte passend zur Musik oder dem Geschehen auf dem Bildschirm abgespielt werden.
Die übersichtlich strukturierte App bietet zudem einen 6-Band-Equalizer, verschiedene Akustikmodi – darunter Virtual Surround Sound – einen Nachtmodus, der die Bassausgabe reduziert, sowie die Möglichkeit, die Subwoofer-Verstärkung manuell anzupassen.
Fazit: Zum attraktiven Straßenpreis von derzeit knapp unter 300 Euro bietet Klipsch ein klanglich überzeugendes, sehr gut verarbeitetes und flexibel aufstellbares 2.1-System mit vielen Anschlussmöglichkeiten, schicker Optik und gelungener Beleuchtung. Letztere kommt allerdings nur vor hellen Wänden richtig zur Geltung und steht im bildschirmreaktiven Modus nur Windows-Nutzern zur Verfügung. (soe/bpf)