Spielerinnen und Spieler greifen längst nicht mehr nur zum Controller. Viele gestalten ihre Games aktiv mit. Laut einer Umfrage von YouGov im Auftrag des Bundesverbandes game hat in Deutschland bereits ein Drittel der Spielenden eigene Inhalte für Computer- und Videospiele erstellt. Das entspricht rund 14 Millionen Menschen. Besonders stark ist der Trend bei jüngeren Nutzerinnen und Nutzern: In der Altersgruppe von 16 bis 24 Jahren liegt der Anteil bei 51 Prozent.
Die Bandbreite reicht von digitalen Gegenständen über eigene Level bis zu neuen Spielmechaniken. Plattformen und Spiele wie „Minecraft“, „Roblox“, „Fortnite“ oder „Die Sims“ setzen schon lange auf Inhalte aus der Community. Auch viele andere Games stellen Werkzeuge bereit, mit denen Spielende eigene Welten bauen, teilen oder verkaufen können.
Die wichtigsten Gründe sind Kreativität und Mitgestaltung. 64 Prozent der Befragten, die schon Inhalte erstellt haben oder sich das vorstellen können, wollen ihrer Kreativität freien Lauf lassen. 61 Prozent möchten Spielewelten nach eigenen Vorstellungen formen. 59 Prozent wollen das Spielerlebnis für sich und andere verbessern. Für 45 Prozent spielt auch das Lernen eine Rolle, etwa beim Programmieren. 35 Prozent nennen die Möglichkeit, mit eigenen Inhalten Geld zu verdienen.