Monster Hunter Wilds (Switch 2)

Die Jagd auf monströse Ungetüme war noch nie so mitreißend, abwechslungsreich und komfortabel wie in „Monster Hunter Wilds“. Nun dürfen endlich auch Besitzer einer Switch 2 in die Verbotenen Lande aufbrechen, um den legendären Weißen Geist zur Strecke zu bringen.
02. November 2026 - 11:26
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Ein bekannter Spruch unter Jägern lautet: „Zehnmal zieht der Jäger raus, neunmal kehrt er leer nach Haus.“ Auf „Monster Hunter Wilds“ trifft das zum Glück nicht zu. In Capcoms vielfach preisgekrönter Monsterhatz bringen die Spieler bei jedem Ausflug in die Wildnis praktisch mindestens einen, wenn nicht gleich mehrere spektakuläre Riesen zur Strecke. Nun erscheint das Spiel in einer hervorragenden Umsetzung für die Switch 2 und enthält selbstverständlich alle Inhalts-Updates.

In „Monster Hunter Wilds“ werden die Spieler Teil eines Trupps der Jägergilde. Diese will in den sogenannten Verbotenen Landen ein legendäres Monster aufspüren und jagen. Wie für die Reihe üblich, tummeln sich in dieser Welt noch unzählige weitere eindrucksvolle Kreaturen, deren Trophäen die Grundlage für die Herstellung besserer Waffen und Rüstungen bilden. Ein Beispiel ist der Chatacabra, der erstmals in „Monster Hunter Wilds“ enthalten ist. Er erinnert mit seiner riesigen Zunge ein wenig an einen Frosch, ist aber brandgefährlich. Unter dem Sand lauert mit dem wurmartigen Leviathan Balahara weitere Gefahr. Er schlängelt sich durch die feinen Kiesel wie ein Fisch im Wasser. Auch im Dschungel warten fiese neue Monster auf die Spieler, etwa die entfernt an eine pelzige Spinne erinnernde Lala Barina, an der jedoch nur der Name harmlos ist.

Bei der Jagd auf diese und viele andere Kreaturen sind die Spieler nicht auf sich allein gestellt. Stets an ihrer Seite ist der Palico, eine sprechende Katze, die in Notsituationen heilt, Tipps gibt und auch mal eine Elektrofalle auslegt, um das Monster nach dem Reintappen kurzzeitig zu betäuben. Wichtig im Kampf sind auch die mit „Monster Hunter Wilds“ eingeführten Saikrii: große Vögel, die als treue Reittiere dienen. Sie ermöglichen nicht nur eine schnellere und komfortablere Fortbewegung in der Welt. Auf ihrem Rücken können die Spieler auch aus dem Kampf flüchtende Monster schneller wieder einholen. Sogar ein besonders cooler Sprungangriff direkt aus dem Sattel ist möglich. Wer es richtig macht, darf die Monster dann auch „mounten“, also für kurze Zeit auf ihnen reiten, und besonders schädliche Angriffe mit dem Messer ausführen.

Das Kämpfen zu Fuß ist mit „Monster Hunter Wilds“ auf der Switch 2 so komfortabel wie nie zuvor in Capcoms Erfolgsreihe. Gerade der Fokusmodus ist ein zentraler Baustein, der besonders gezielte Angriffe auf Schwachstellen, etwa auf erzeugte Wunden, ermöglicht. Auch besonders mächtige Spezialattacken sind mit dem Fokus möglich, bei denen selbst den größten Widersachern Angst und Bange werden kann. Auf der Jagd spielen natürlich auch Hilfsmittel eine wichtige Rolle. Dazu gehören immer vorhandene Tools wie der Greifhaken. Mit diesem können die Spieler im richtigen Moment auch Umgebungsobjekte zu ihrem Vorteil nutzen, indem sie beispielsweise einen brüchigen Ast auf das Monster stürzen lassen. Aber auch herstellbare Objekte wie verschiedene Fallen oder Klingenüberzüge können unter Ausnutzung der Schwächen der Gegner effektiv bei der Jagd eingesetzt werden.

In der Switch-2-Version ist auch sonst alles ohne Abstriche vorhanden, was „Monster Hunter Wilds“ schon 2025 auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S zum Serienprimus machte. Allen voran die enorm vielfältige Welt mit ihrem dynamischen Wetter, das glaubwürdig Einfluss auf die Jagd nimmt. Das Sozialverhalten der Monster ist ebenfalls zu beachten: So sollte ein bärenartiger Doshaguma beispielsweise erst einmal von seiner Herde getrennt werden, bevor man ihn jagt. Wenn unterschiedliche Monster aufeinandertreffen, kann das jedoch von Vorteil sein. So kommt es immer wieder zu Revierkämpfen, bei denen die Spieler am Ende womöglich zwei Riesen auf einmal besiegen können, nachdem diese sich gegenseitig bekämpft haben. Und falls es doch einmal zu hart werden sollte, können die Spieler bis zu drei andere Jäger zu Hilfe rufen. Beim Online-Spiel dürfen das natürlich auch echte Mitstreiter sein. So kann jeder mit seinen Freunden auf die Jagd gehen – auf Switch 2 auch im lokalen Netzwerk und online dank Crossplay-Support auch über die Plattformgrenzen hinweg!

Ordertipp: A+

Plattform: Switch 2

Genre: Action-RPG

Entwickler: Capcom

Publisher: Capcom

Vertrieb: CentreSoft

UVP: ab 40 Euro

USK: ab 12 Jahren

Release: 04.12.2026

Verkaufsargumente:

  • Spektakuläre Monsterjagden mit taktischem Tiefgang

  • Motivierendes Crafting-System mit zahlreichen stylischen, herstellbaren Waffen und
    Rüstungen

  • Deutlich erhöhter Spielkomfort durch Fokusmodus, Reittier und vieles mehr

Fazit: „Monster Hunter Wilds“ ist und bleibt auch auf der Switch 2 ein grandioses Action-Rollenspiel mit spannender Story, vielfältiger Spielwelt und vor allem genialen Monsterjagden, die direkt mit motivierenden Upgrades für Waffen und Rüstungen verknüpft sind.

Capcom
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