Sony hat im jüngsten Geschäftsbericht eine Abschreibung von 765 Millionen Dollar auf Vermögenswerte von Bungie verbucht. Auslöser ist der schwache Verlauf von „Marathon“, dem neuen Extraction-Shooter des Studios. Das Spiel startete am 5. März mit 88.337 gleichzeitigen Spielern auf Steam, verlor danach aber deutlich an Reichweite. Im Mai lag der bisherige Höchstwert nur noch bei 17.131 gleichzeitigen Spielern.
Gleichzeitig meldete Sony neue Zahlen zur PlayStation 5: Bis zum 31. März 2026 wurden seit dem Start im November 2020 insgesamt 93,7 Millionen Konsolen ausgeliefert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr verkaufte Sony 16 Millionen PS5-Geräte und übertraf damit das eigene Ziel leicht. Im Ende März endenden Quartal gingen die Auslieferungen jedoch um 46 Prozent auf 1,5 Millionen Einheiten zurück.
Der gesamte Konzern steigerte den Jahresumsatz um vier Prozent auf umgerechnet 67,8 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis stieg um 13 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro, blieb aber unter den Erwartungen. In der Spiele- und Netzwerk-Sparte legte das operative Ergebnis um zwölf Prozent auf 3,3 Milliarden Euro zu. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Sony dort weiteres Gewinnwachstum, rechnet aber mit sinkenden Hardwareumsätzen. Als Risiko gelten primär höhere Speicherpreise, die die Herstellung von Konsolen verteuern.