Die PlayStation 6 könnte für Sony erheblich teurer werden als ursprünglich geplant. Laut dem Hardware-Insider KeplerL2 sollen allein Arbeitsspeicher und NAND-Flash-Speicher inzwischen mehr als 680 US-Dollar pro Konsole kosten. Das könnte sich deutlich auf den späteren Verkaufspreis auswirken. Beim Hardwaredesign der PS6 hätten die Kosten für die Speicherkomponenten deutlich niedriger gelegen. KeplerL2 hat in der Vergangenheit häufig zutreffende Informationen zu AMD-Hardware veröffentlicht hat.
Hintergrund sind die stark gestiegenen Speicherpreise. Vor allem die hohe Nachfrage durch KI-Rechenzentren belastet den Markt. Die Entwicklung wirkt sich bereits auf Unterhaltungselektronik aus. So ist die PlayStation 5 inzwischen in den USA und Großbritannien um mehr als 50 Prozent teurer als zum Marktstart.
Wie viel die PlayStation 6 letztlich kosten wird, bleibt offen. Branchenanalysten halten Verkaufspreise von mehr als 1.000 US-Dollar inzwischen für möglich. Aldora-Chef Joost van Dreunen erwartet sogar, dass die nächste Konsolengeneration frühestens 2028 erscheint und Preise oberhalb dieser Marke erreicht. Manu Rosier vom Marktforschungsunternehmen Newzoo sieht dagegen Spielraum für günstigere Einstiegsmodelle. Seiner Einschätzung nach könnten Basiskonsolen unter 1.000 Dollar bleiben, während leistungsstärkere Varianten diese Grenze überschreiten.
Sony hat bislang weder den Verkaufspreis noch einen Veröffentlichungstermin für die PlayStation 6 offiziell bestätigt.