Sony testet offenbar eine Form dynamischer Preisgestaltung im PlayStation Store. Darauf weist der Preis-Tracker PSprices hin, der nach eigenen Angaben bei mehr als 100 Spielen unterschiedliche Preise für verschiedene Nutzergruppen entdeckt hat. Demnach erhalten einzelne Nutzer in bestimmten Regionen personalisierte Rabatte zwischen 5 und 17,6 Prozent.
Laut PSprices handelt es sich um einen A/B-Test, bei dem Nutzer zufällig in Kontroll- und Testgruppen eingeteilt werden. Ziel sei es, die Preiselastizität zu messen, also die Frage, wie stark sich Kaufentscheidungen durch abweichende Preise beeinflussen lassen. Betroffen sind dem Bericht zufolge auch bekannte Sony-Titel wie „God of War Ragnarök“, „Marvel’s Spider-Man 2“, „Helldivers 2“, „Stellar Blade“, „Gran Turismo 7“ und „The Last of Us Part II“. Hinzu kommen Spiele von Drittanbietern wie 2K Games, Focus Entertainment, Deep Silver, Bethesda und Rockstar.
Der Test soll bereits seit mindestens drei Monaten in 30 Regionen laufen und inzwischen auf fast 70 Märkte ausgeweitet worden sein. Genannt werden Europa, der Nahe Osten, Asien, Lateinamerika und Afrika. Die USA und Japan sollen nicht Teil des Versuchs sein. Zeitlich fällt der Test in eine Phase solider Geschäftszahlen. Sony hat zuletzt seine Prognosen für Umsatz und operativen Gewinn im Spielegeschäft angehoben. Zudem meldete das Unternehmen 132 Millionen monatlich aktive PlayStation-Konten im Dezember.