Sony plant offenbar Comeback von Ape Escape

Das Jump’n’Run soll bei einem externen Entwickler entstehen und Teil einer größeren Rückkehr klassischer PlayStation-Marken sein
08. Oktober 2026 - 12:46
Image

Sony arbeitet offenbar daran, mehrere ältere PlayStation-Marken wiederzubeleben. Den Anfang könnte ein neues „Ape Escape“ machen. Wie der Branchenjournalist Jeff Gerstmann in seinem Podcast berichtet, soll das unabhängige Studio Evening Star an einem neuen Teil der Jump’n-Run-Reihe arbeiten. Das Magazin VGC bestätigt die entsprechenden Informationen unter Berufung auf eigene Quellen. Evening Star wurde von Entwicklern gegründet, die zuvor an „Sonic Mania“ beteiligt waren. Zuletzt veröffentlichte das Studio den 3D-Plattformer „Penny’s Big Breakaway“. Laut Gerstmann befindet sich das neue „Ape Escape“ allerdings noch in einer sehr frühen Phase. Weitere Details zum Projekt oder möglichen Plattformen sind bislang nicht bekannt.

Sony soll darüber hinaus planen, weitere ältere PlayStation-Marken gemeinsam mit externen Studios zurückzubringen. Ein ähnliches Modell kam bereits bei „Everybody’s Golf: Hot Shots“ zum Einsatz, das 2025 von Bandai Namco veröffentlicht wurde. Die „Ape Escape“-Reihe feierte vor allem auf der ersten PlayStation und der PlayStation 2 Erfolge. Spieler müssen darin entlaufene Affen mit verschiedenen Geräten einfangen. Der bislang letzte reguläre Hauptteil, „Ape Escape 3“, erschien 2005. Zuletzt erhielt die Reihe mit einem spielbaren Abschnitt in „Astro Bot“ eine Hommage.

Welche weiteren Marken Sony wiederbeleben könnte, bleibt offen. Gerüchte gibt es unter anderem über ein neues „Killzone“ von People Can Fly. Offiziell angekündigt wurde bislang keines der genannten Projekte.

Sony
Die neue Technik soll die Bildqualität ausgewählter Spiele verbessern und startet mit „Marvel’s Wolverine“ und „Ghost of Yōtei“
Kampf gegen Scalper: Sony koppelt die Teilnahme an der Kaufverlosung an dokumentierte PlayStation-Spielzeit
Sony und Nintendo sollten ihre aktuelle Hardware nach Ansicht des Ex-PlayStation-Chefs möglichst lange nutzen