Ultima: Richard Garriott erhält 2027 Rechte zurück

Der Schöpfer der Rollenspielklassiker kann ab 2027 wieder über die Zukunft seiner Serie entscheiden, noch keine konkreten Pläne zu neuen Projekten
08. Oktober 2026 - 13:31
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Richard „Lord British“ Garriott wird 2027 die Urheberrechte an seiner Rollenspielreihe „Ultima“ von Electronic Arts zurückerhalten. Das bestätigte der Entwickler in einem Gespräch mit Jesse Petrilla. Damit könnte Garriott nach 35 Jahren wieder über die Zukunft der traditionsreichen RPG-Serie bestimmen.

Möglich macht dies eine Regelung des US-Urheberrechts, nach der Urheber übertragene Rechte unter bestimmten Voraussetzungen nach 35 Jahren zurückfordern können. Garriott hatte sein Studio Origin Systems samt „Ultima“ 1992 für 30 Millionen US-Dollar an EA verkauft. Bereits im April 2026 informierte Garriott den Publisher über seine Absicht. EA habe den Schritt akzeptiert. Beide Seiten sprechen zudem über mögliche gemeinsame Projekte. Garriott könnte künftig ältere „Ultima“-Spiele neu veröffentlichen oder Fortsetzungen entwickeln. Konkrete Pläne gibt es bislang nicht.

„Ultima“ zählt zu den einflussreichsten Rollenspielreihen der Videospielgeschichte. Der letzte reguläre Hauptteil, „Ultima IX: Ascension“, erschien 1999. Zuletzt versuchte EA 2013 mit dem Free-to-Play-Titel „Ultima Forever“, die Marke wiederzubeleben.

 

Electronic Arts
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