Die gamescom setzt ihren Wachstumskurs 2026 fort. Kurz vor dem Beginn der Messe melden die Veranstalter mehr als 1.600 Ausstellende aus 67 Ländern. Im vergangenen Jahr waren es 1.568 Unternehmen aus 72 Ländern. Der internationale Anteil bleibt mit 70 Prozent unverändert hoch. Gleichzeitig sind die 233.000 Quadratmeter Bruttoausstellungsfläche in diesem Jahr erstmals vollständig ausgebucht.
Einen neuen Höchststand gibt es auch bei den Länderpavillons. Insgesamt 47 Gemeinschaftsstände aus 40 Ländern sind angekündigt. Zum Vergleich: 2025 waren es 40 Pavillons aus 35 Ländern. Neu hinzu kommen Bulgarien, Marokko, Nigeria, Ungarn und Zypern. Weiter gewachsen ist zudem die Indie-Area. Mehr als 420 Unternehmen präsentieren dort ihre Projekte und Spiele. Das entspricht einem Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr, als 364 Unternehmen vertreten waren. Damit erreicht der Bereich für unabhängige Entwicklerteams seine bislang größte Ausgabe.
Auch auf Besucherseite zeichnet sich eine hohe Nachfrage ab. Die Wildcards sowie sämtliche Tickets für den gamescom-Samstag sind bereits ausverkauft. Wer nicht nach Köln kommt, kann Teile des Programms online verfolgen. Geplant sind unter anderem Livestreams der Opening Night Live, der Awesome Indies Show, des Speedrunning-Formats gamescom GDQ und des gamescom studio. Parallel baut die Messe ihr Fachprogramm aus. Die Entwicklerkonferenz gamescom dev findet am 24. und 25. August statt und umfasst mehr als 380 Speaker sowie 230 Sessions auf 18 Bühnen. Neue Programmschwerpunkte beschäftigen sich unter anderem mit Animation, Level Design und dem Einsatz von KI bei Gameplay und Produktion.
Am 27. August folgt der gamescom congress. Erstmals soll mit Frank-Walter Steinmeier ein Bundespräsident die Konferenz eröffnen. Am selben Tag bringt der gamescom invest circle Start-ups mit Investoren, Publishern und weiteren Partnern zusammen. Zum Abschluss verlängert das gamescom city festival am 29. und 30. August das Programm in die Kölner Innenstadt.