IGM-Serie "Auf ein Wort": Norman Habakuck, Ubisoft

IGM im privaten Dialog mit Akteuren aus der Entertainmentbranche.
Please welcome ...
Norman Habakuck, Head of Communication GSA, Ubisoft GmbH.
30. Juli 2021 - 15:58
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Norman Habakuck, Ubisoft

Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Ein 16-jähriger Nerd gefangen im Körper eines 45-Jährigen (oder war es umgekehrt?!), ostfriesische Frohnatur und Familienmensch, der sich im Kreis anderer Menschen wohl fühlt.  

Was ist an Ihnen außergewöhnlich?
Freunde sagen: Kann komplexe Sachverhalte (wie z.B. Brettspiele mit vierzigseitigen Anleitungen) in kürzester Zeit so zusammenfassen und erklären, dass man direkt loslegen kann.

Was würden Sie gerne an sich ändern?
Manches Mal anstatt mich selbst reden zu hören, meinen Mitmenschen besser zuzuhören. Und: Anstatt es immer wieder aufzuschieben, aktiv an der Verwirklichung der am Ende dieser Seite genannten Träume zu arbeiten. Morgen fang ich an!

Welchen Versuchungen können Sie nicht widerstehen?
Ich habe eine große Vorliebe für komplexe Brett- und Miniaturen-Spiele. Viele spannende Neuheiten kommen über Crowdfunding-Plattformen. Es gelingt mir schon immer besser, aber es gibt Zeiten, da kann ich der Versuchung eines neuen Kickstarter-Projekts nicht widerstehen. Die Sachen kommen dann zeitversetzt und meist Jahre später bei einem an. Da verliert man schon mal den Überblick und guckt dann doof, wenn zwei Projekte in schrankgroßen Kartons gleichzeitig angeliefert werden.

Wie sieht für Sie ein perfekter Tag aus?
Ein perfekter Tag bietet aus meiner Sicht folgende Highlights: Urlaub, die erste Tasse Kaffee im Bett, danach ausgedehntes Frühstück. Dann eine Tageswanderung durch die Natur (egal ob Berge oder Küste). Abends gemeinsames Kochen mit Freunden und Familie.

Womit kann man Sie bestechen?
Das schaffen nur meine Kinder: „Bitte noch eine Folge Spongebob, dann räumen wir auch unser Zimmer auf!“ Falle ich immer wieder drauf rein 😊.

Ihr Lieblingsgericht?
Nichts geht über eine doppelte Portion „Bâtonnets de poisson avec purée de pommes de terre et salade de concombre*“ aus der heimischen Gourmet Küche!

Ihr Lieblingsverein?
Fortuna Düsseldorf (jetzt kommt die beste Zweite Liga, ever!). Und FC Tannenhof (Fußball-Verein meines Sohnes).

Ihre Lieblingsband?
Mein Musikgeschmack hat sich seit meiner Jugend nicht wesentlich verändert. Das war und ist immer irgendwas mit Synthies, Drum- Computern und hin und wieder Gitarre. Wenn ich nur eine Band nennen dürfte, würden Menschen, die mich kennen, tippen: „Jetzt sagt er Depeche Mode!“ Aber wenn es wirklich nur eine sein darf: The Sisters of Mercy! Prägend und ihr könnt mich um 3 Uhr nachts damit wecken und ich würde sofort lostanzen. Möchte niemand sehen, deshalb lasst das lieber! Schade, dass es seit 1990 kein neues Album mehr gab, aber vielleicht auch besser so.

In welchem Film hätten Sie gerne mitgespielt?
In OTTO – Der Film habe ich sogar „mitgespielt“! Als Statist während der Dreharbeiten bei uns im Dorf, in dem ich aufgewachsen bin. Kann ich also schonmal abhaken. Übrigens eine sehr gute Frage mit vielen richtigen Antworten. Darf man nicht zu lange drüber nachdenken, sonst ist der Tag rum. Deshalb sag ich jetzt schnell: Star Wars. Notfalls auch in Episode I an der Seite von Jar Jar Binks!

Welche Sportart betreiben Sie?
Fußball mit meinen beiden Söhnen geht immer. Ansonsten eher E-Sport, aber rein im Single Player Story-Modus. Denn im kompetitiven Multiplayer bin ich immer der gewesen, der noch als Letzter da stand, wenn im Sportunterricht die Kapitäne ihre Mannschaften zusammengestellt haben.

Wofür geben Sie gerne Geld aus?
Brett- und Tabletop-Spiele, Kickstarter-Projekte, Synthesizer, Fahrgeschäfte auf dem Jahrmarkt.

Wo haben Sie Ihren letzten Urlaub verbracht?
Auf dem wunderschönen Nordsee-Idyll Spiekeroog. Keine Autos, schönerer Strand als in der Südsee – behaupte ich jetzt mal – und entspannter geht’s nicht! Bitte nicht als Werbung verstehen, ist so schon zu voll dort!

Welcher Person würden Sie gerne mal begegnen?
Stephen King! Um mich endlich persönlich für die unzähligen Stunden mit seinen Werken zu bedanken. Ich weiß, da wartet er nicht drauf, aber mir wäre es ein wichtiges Anliegen. Und auch, um mich zu beschweren, dass ich mit zarten 16 Jahren mein Zimmer mehrmals umstellen musste, aus Angst da steht nachts der Clown hinterm Schrank. Aber ohne Schrank ging es halt auch nicht …

Welchen Rat würden Sie Ihrem 16-jährigen Ich geben?
Pack „ES“ noch mal weg und lies das später! Und: Für jede Mark, die du in Tabletop-Miniaturen von Games Workshop steckst, immer auch eine in die Aktien des Unternehmens investieren. Prinzip linke Tasche, rechte Tasche. Wenn ich das richtig hochgerechnet habe, würde ich jetzt nicht in einem viel zu warmen Arbeitszimmer diesen Fragebogen ausfüllen (was ich natürlich gerne mache 😊).

Gibt es einen Traum, den Sie unbedingt verwirklichen möchten?
Ein eigenes Video- oder Brettspiel entwickeln (sagt sich so leicht!) oder irgendwann mal die Buchidee, die mir seit Ewigkeiten durch den Kopf geistert, zu Papier bringen. Darin geht es um eine Gruppe Dorf-Kids, die nach der Klassenfahrt von der Insel zurück aufs Festland kommen und alle anderen Menschen sind verschwunden. Stranger Things meets Ostfriesland. Wehe das klaut jetzt jemand!!!

Ergänzen Sie bitte: IGM ist für mich …
… ein super Überblick über alle Themen, die unsere Industrie bewegen und in Bewegung halten. Danke für eure Arbeit!

(*Fischstäbchen mit Kartoffelpüree und Gurkensalat)

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