Microsoft hat weitere Details zu seiner nächsten Konsolengeneration mit dem Codenamen Project Helix genannt. Auf einer Session während der Game Developers Conference (GDC) in San Francisco sagte Jason Ronald, Vice President Next Generation, dass die Hardware sowohl Xbox- als auch PC-Spiele ausführen werde. Damit setzt das Unternehmen seinen Kurs fort, die Grenzen zwischen Konsole und Windows-PC weiter aufzulösen.
Im Inneren von Helix arbeitet laut Ronald ein speziell entwickeltes AMD-SoC. Die Konsole sei für die nächste Generation von DirectX und FSR mitentwickelt worden und solle bei Raytracing einen deutlichen Sprung machen. Microsoft spricht von einer Größenordnung mehr Leistung als bei Xbox Series X und Series S. Zudem sollen Effizienz, Skalierung und grafische Qualität zulegen. Erste Alpha-Versionen der Hardware beabsichtigt Microsoft, ab 2027 an Entwickler auszuliefern.
Parallel dazu kündigte Ronald an, dass der Xbox-Modus für Windows 11 ab April zunächst in ausgewählten Märkten startet. Die Funktion soll einen bildschirmfüllenden, auf Controller optimierten Xbox-Betrieb auf PCs ermöglichen, ohne die Offenheit von Windows aufzugeben. Microsoft argumentiert, dass sich Spielgewohnheiten verändert haben und starre Grenzen zwischen Konsolen-, PC- und Mobile-Spielern an Bedeutung verlieren. Zugleich bekräftigte das Unternehmen, Spiele aus vier Xbox-Generationen langfristig spielbar zu halten, und stellte für das spätere Jahr neue Möglichkeiten für einige klassische Titel in Aussicht.