RAM wird zum Problem für die Spielebranche

Sony erwägt laut Bloomberg-Bericht einen deutlich späteren Start der PlayStation 6, mögliche Preiserhöhung für Switch 2
17. Februar 2026 - 12:00
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Sony erwägt laut einem aktuellen Bericht von Bloomberg, die nächste PlayStation-Generation später als erwartet auf den Markt zu bringen. Demnach könnte die PlayStation 6 erst 2028 oder sogar 2029 erscheinen. Hintergrund dafür sind stark steigende Preise für Arbeitsspeicher, die die gesamte Technikbranche belasten.

Der Bericht beschreibt einen anhaltenden Engpass bei Speicherchips. Vor allem Betreiber von KI-Rechenzentren kaufen große Mengen Arbeitsspeicher, was das Angebot verknappt und die Preise treibt. Branchenvertreter sprechen bereits von einem strukturellen Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage, das sich nicht kurzfristig lösen lasse.

Auch Nintendo betroffen

Auch Nintendo beobachtet die Entwicklung genau. Laut dem Bericht denkt der Konzern darüber nach, den Preis der Switch 2 noch in diesem Jahr anzuheben, sollte der Kostendruck anhalten. Firmenchef Shuntaro Furukawa hatte zuletzt zwar erklärt, dass es aktuell keine konkreten Pläne für eine Preiserhöhung gebe. Sollte der Preisanstieg bei Speicherchips jedoch bis ins nächste Geschäftsjahr hinein anhalten, könne das die Profitabilität der Hardware beeinträchtigen. 

Sony
CEO Hiroki Totoki bestätigt erneut, dass der Veröffentlichungszeitpunkt weiterhin offen ist. Der Konzern will die Entwicklung bei Lieferketten und Preisen weiter beobachten.
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