Ubisoft schließt Studios in Winnipeg und Belgrad

Bis zu 380 Stellen könnten durch Schließungen und Umstrukturierungen wegfallen, Fixkosten sollen um 200 Millionen gesenkt werden
11. Juni 2026 - 09:17
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Ubisoft setzt seinen Sparkurs fort und schließt die Studios in Winnipeg und Belgrad. Zudem wird der Standort Barcelona umgebaut. Insgesamt sollen so bis zu 380 Arbeitsplätze wegfallen.

Ubisoft Barcelona soll künftig nur noch an Projekten rund um „Rainbow Six“ arbeiten. Zusätzlich plant der Konzern Einschnitte im Global-Publishing-Team. Auch dort sollen Stellen gestrichen werden.

Das Studio in Winnipeg wurde 2018 gegründet und beschäftigte rund 100 Mitarbeiter. Es arbeitete vorwiegend an Technologien für Ubisofts Engines Anvil und Snowdrop. Ubisoft Belgrad entstand 2016 und war an Spielen wie „The Crew 2“, „Tom Clancy’s Rainbow Six“, „Riders Republic“ und „Skull & Bones“ beteiligt.

Die Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Sparprogramms. Ubisoft hatte in den vergangenen Monaten bereits mehrere Projekte eingestellt oder verschoben und weitere Standorte verkleinert. Im März fielen rund 100 Stellen bei Red Storm Entertainment weg. Auch in Paris, Toronto und anderen Teams gab es Kürzungen oder entsprechende Pläne.

Ubisoft will seine Fixkosten in den kommenden zwei Jahren um weitere 200 Millionen Euro senken. Zugleich baut der Konzern seine Kreativstruktur um. Künftig sollen autonome „Creative Houses“ mehr Verantwortung übernehmen.

 

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