Peripherie-Tipp des Monats: Nacon RIG R5 PRO HS

Wer online viel kompetitiv spielt, bevorzugt oft ein kabelgebundenes Gaming-Headset. Dieses eliminiert Latenzen in der Übertragung weitgehend und bietet einen präzise ortbaren Sound. Genau hier kommt das Nacon RIG R5 PRO HS (UVP: 79,90 Euro) ins Spiel.
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Optisch harmoniert das Nacon RIG R5 PRO HS hervorragend mit der PlayStation 5 sowie der PS5 Pro

Das primär in Schwarz gehaltene Gaming-Headset verfügt über 40-mm-Treiber (Frequenzbereich 20 Hz bis 40 kHz) mit Graphen-beschichteten Membranen, die einen sehr sorgfältig abgestimmten Sound liefern. Gerade weil die Bässe in der Standard-Einstellung nicht übermäßig scheppern, die Höhen klar und die Mitten ausgewogen klingen, lassen sich Schüsse, Fußschritte, Explosionen, heranfahrende Fahrzeuge, vorbeifliegende Helikopter und dergleichen sehr gut orten. Das ist für Fans kompetitiver E-Sport-Action, wie sie in Spielen wie „Battlefield 6“, „Call of Duty: Black Ops 7“ oder „Valorant“ geboten wird, ein klares Plus – vor allem, wenn man auf einer PlayStation 5 oder PS5 Pro spielt. Denn die Soundausgabe wurde für Sonys Tempest 3D Audio-Technologie optimiert.

Ergänzend dazu ist das Over-Ear-Headset mit einem soliden Flip-to-Mute-Mikrofon ausgestattet, dessen Frequenzbereich von 50 Hz bis 15 kHz reicht. Es lässt sich flexibel vor dem Mundbereich platzieren und überträgt Sprache und Chat-Smalltalk mit hoher Verständlichkeit. Hintergrundgeräusche wie surrende Lüfter sind dabei kaum zu hören, hektisches Tippen auf der Tastatur hingegen schon. Wer ein Gameplay-Video professionell vertonen oder einen Podcast aufnehmen möchte, sollte dennoch zu dedizierten Creator-Mikrofonen, wie dem Nacon RIG M100 HS, greifen.

Der Tragekomfort des Nacon RIG R5 PRO HS lässt derweil kaum Wünsche offen. Gründe hierfür sind die wunderbar weichen und gut abdichtenden Ohrpolster, der gut ausbalancierte Anpressdruck, die einfache Anpassung, das angenehm gepolsterte Kopfband, das moderate Gewicht von 319 Gramm (ohne Kabel) und der gut erreichbare Lautstärkeregler am 1,5 Meter langen Klinkensteckerkabel. All dies sorgt in Kombination dafür, dass man das Headset auch über viele Stunden hinweg problemlos tragen kann. Auch bei der Langlebigkeit hat Nacon mitgedacht: Der Kopfbügel ist sehr stabil, verschlissene Ohrpolster lassen sich bei Bedarf austauschen und die modularen Seitenplatten können sogar getauscht werden. Lässt man sie komplett weg, wird das Headset sogar noch einen Tick leichter und sieht weiterhin ziemlich stylisch aus. Letztendlich sind die Seitencover aber eher als nettes Gimmick zu verstehen.

Macht in der Summe ein toll klingendes, optisch ansprechendes und sehr komfortabel zu tragendes Headset mit solidem Mikrofon, das sich an Spielerinnen und Spieler mit Online-Gaming-Schwerpunkt richtet und bei einigen Web-Shops bereits zum überaus fairen Preis von rund 68 Euro zu haben ist. Schade nur, dass sich das Kabel nicht abnehmen lässt und Nacon keine Stofftasche für den Transport mitliefert. (soe/bpf)

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