Nachdem im vergangenen Jahr erstmals seit langer Zeit die Anzahl der Games-Unternehmen und Beschäftigten rückläufig war, hat sich die Entwicklung in den vergangenen 12 Monaten laut game-Verband nur zum Teil verbessert. So stieg die Anzahl der Unternehmen wieder leicht von 917 auf 956. Das entspricht einem Wachstum von 4 Prozent. Die Anzahl der Beschäftigten ging allerdings erneut zurück. So arbeiteten bei Games-Entwicklern und -Publishern zuletzt 12.235 Menschen, was einem Minus von 3 Prozent entspricht. Insgesamt sichert die Games-Branche weiterhin über 30.000 Arbeitsplätze in Deutschland. Die Daten basieren auf Erhebungen von gamesmap.de in Zusammenarbeit mit Goldmedia.
„Die Lage für die deutschen Games-Unternehmen bleibt herausfordernd: Das zeigt sich besonders an der Beschäftigtenzahl, die zum zweiten Mal in Folge sinkt“, sagt Felix Falk, Geschäftsführer des game. „Mut macht dagegen die wieder steigende Anzahl von Unternehmen. In der globalen Marktkonsolidierung steht Deutschland damit besser da als viele andere Länder, was gerade auch der erhöhten Games-Förderung und dem Gründungsstipendium ‚Press Start‘ zu verdanken ist. Mit diesen Maßnahmen und der angekündigten Umsetzung einer steuerlichen Games-Förderung setzt die Bundesregierung wichtige Wachstumsimpulse und stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit für den wichtigen Zukunftsfaktor Games.”