Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Als jemanden, der als Kind in einem Dorf aufgewachsen ist, das eine Bahnlinie in zwei Hälften teilte – und seitdem herausfindet, wie man die Leute von beiden Seiten zusammenbringt. Konferenzen, Performances, Coaching: im Kern immer dieselbe Frage.
Was ist Ihr größtes Talent?
Menschen aus Sackgassen herausmoderieren, ohne dass sie merken, dass sie drin waren. Das ist wahrscheinlich mein eigentliches Talent – und es hilft sowohl auf der Konferenzbühne als auch im Coaching.
Ihre große Schwäche?
Ich fange besser an als ich aufhöre. Zum Glück gibt es Deadlines.
Womit kann man Sie bestechen?
Mit einer Einladung an einen Ort, an dem ich noch nicht war. Jeder Vorwand genügt.
Ihr Lieblingsgericht?
Käsebrot. Oder was auch immer gerade auf dem Campingkocher möglich ist.
Ihr Lieblingsverein?
Da kann ich mich nur selber disqualifizieren: wohnhaft in Köln, Familie in Leverkusen, Arbeitsort sehr häufig Dortmund. Sie verstehen.
Welches Spiel spielen Sie gerade?
Für die Jury des Deutschen Computerspielpreises habe ich gerade quer durch die deutsche Games-Landschaft gespielt. Ein tolles Jahr, eine noch bessere Jurydiskussion – aber darüber darf ich nicht sprechen.
Welche Sportart betreiben Sie?
Bergwandern, wenn es sich ergibt – morgens Joggen, damit der Kopf frei wird.
Wie können Sie am besten entspannen?
Mitten im Chaos. Kirmes, Demoparty, gamescom – je mehr los ist, desto ruhiger werde ich. Systeme und Konzepte kritzeln geht auch.
Wo haben Sie Ihren letzten Urlaub verbracht?
Skifahren mit der Familie in den Schweizer Bergen. Bewegung, fantastische Landschaft, reduzierte Komplexität – mein verlässlicher Jahresabschluss.
Welche Fremdsprache würden Sie gerne fließend sprechen?
Chinesisch. So viel Geschichte und Zukunft in einem.
Wo hätten Sie gerne Ihren Zweitwohnsitz?
Sizilien, Arizona, Island – Vulkane, Wüsten, extreme Landschaften. Vor Trump wäre der Südwesten der USA ganz oben gewesen. Kopenhagen oder London wären die Vernunftlösung. Am Ende: mobil.
Was war Ihr schönster Lustkauf?
Online-Fortbildungen, bei denen ich mich direkt nach dem Kauf frage, wann ich die eigentlich machen will. Ich habe da eine beeindruckende Sammlung.
Welcher Person würden Sie gerne begegnen?
Menschen, die andere wachsen lassen – in ihren Werten, in ihrem Anspruch an sich selbst. Richard Lemarchand ist so jemand. Ich habe ihn vor über zehn Jahren auf einer Bühne erlebt und gedacht: mit dem möchte ich mal arbeiten. Das ist inzwischen Realität geworden.
Gibt es einen Traum, den Sie unbedingt verwirklichen möchten?
Ein paar Jahre mit VR Dance Club international auf Tour, remote arbeiten, die eine oder andere Konferenz dazwischen. Ich nenne es noch Traum – aber das Grundgerüst steht.
Ergänzen Sie bitte: IGM ist für mich …
… das einzige Pflichtprogramm, das ich freiwillig lese.