Haben Game Pass, PS Plus und Co. ihren Zenit bereits überschritten?

Abo-Dienste auf Konsolen sind mittlerweile nicht mehr wegzudenken, gerieten zuletzt jedoch immer wieder in die Kritik. Unsere Bestandsaufnahme zeigt, warum genau.
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Im Jahr 2023 hatte Microsoft im Rahmen des damals laufenden Kartellverfahrens von Activision Blizzard der amerikanischen Federal Trade Commission (FTC) eine Anzahl von etwa 77 Millionen Abonnenten für den hauseigenen Spiele-Abo-Service Game Pass prognostiziert. Für das Jahr 2030 wurde sogar eine Zahl von 100 Millionen Game-Pass-Nutzern genannt. Laut einem Bericht des Wall Street Journals vom 6. Juli 2026 sind die Xbox-Erfinder von diesem Ziel jedoch meilenweit entfernt. Die aktuelle Nutzerzahl soll demnach bei lediglich circa 30 Millionen liegen – 47 Millionen weniger als in der eingangs skizzierten Prognose. Das sind sogar weniger als die 34 Millionen Abonnenten, die Microsoft noch im Februar 2024 in einem Quartalsbericht offiziell kommunizierte. 

Kurz darauf zog die neue Xbox-Chefin Asha Sharma die Reißleine und kündigte den Abbau von rund 3200 Stellen innerhalb der konzerninternen Games-Abteilungen an. Die erste Hälfte dieser Entlassungen ist bereits vollzogen, die übrigen knapp 1600 Mitarbeitende sollen bis zum Ende des aktuellen Geschäftsjahres, das am 30. Juni 2027 endet, entlassen werden. Zu den Leidtragenden zählen Angestellte vieler bekannter Studios, darunter id Software, die Erfinder von „Doom“ und „Quake“, und die Zenimax Online Studios, die für den MMO-Dauerbrenner „The Elder Scrolls Online“ zuständig sind. Darüber hinaus wurden vier bekannte Studios ausgegliedert oder abgestoßen. Ninja Theory, die Macher der prämierten „Hellblade“-Reihe, und die Undead Labs, die Entwickler der „State of Decay“-Survival-Games, gingen an einen weiterhin nicht bekannten Käufer. Seit Kurzem sind sowohl Compulsion Games („South of Midnight“) als auch das von Tim Schafer gegründete Studio Double Fine Productions („Psychonauts 2“) wieder unabhängig. Das Schicksal von Arkane Studios Lyon („Deathloop“) steht noch in der Schwebe, da das französische Arbeitsrecht zunächst ein Konsultationsverfahren vorsieht.

Angesichts dieser Hiobsbotschaften fragen sich viele Xbox-Fans, wie es mit dem Game Pass weitergeht. Schließlich ist er das Rückgrat der gesamten Xbox-Strategie und für dessen wachsendes Portfolio wurden viele der besagten Studios überhaupt erst integriert. Fest steht, dass sich das am 1. Juni 2017 eingeführte Abomodell aktuell in einer tiefgreifenden Transformationsphase befindet. Diese wurde am 23. April 2026 mit einem Blogpost von Asha Sharma und ihrem Kollegen Matt Booty unter dem Titel „We Are XBOX“ eingeläutet. Bereits zwei Tage zuvor hatte das neue Führungsduo erste radikale Schritte unternommen, um problematische Entscheidungen aus der Ära von Sharmas Vorgänger Phil Spencer zu korrigieren. Diese Entscheidungen hatten für Millionen Kündigungen gesorgt. Konkreter formuliert: Der Preis des Game Pass Ultimate wurde von 26,99 Euro auf 20,99 Euro pro Monat gesenkt. Gleichzeitig fiel der monatliche Preis des PC Game Pass von 14,99 Euro auf 12,99 Euro.

 

Aktuell in einer tiefgreifenden Transformationsphase

 

Fiese Zeitlimits sorgen für Frust
Mit diesem Schritt in die richtige Richtung ging jedoch auch ein weiterer Dämpfer einher:
Beginnend mit „Call of Duty: Modern Warfare 4“, das am 23. Oktober 2026 erscheint, sind Ableger der beliebten Shooter-Reihe nicht mehr ab Tag eins in der Ultimate-Version der Spiele-Flatrate enthalten. Sie werden erst mit einem Jahr Verzögerung hinzugefügt. Ansonsten würde sich diese Art der Veröffentlichung für die Redmonder finanziell nicht rechnen. 

Doch auch an anderer Stelle setzt die neue Microsoft-Führung die Sparschrauben an. So wird das bisher zeitlich unlimitierte Xbox Cloud Gaming ab November 2026 in allen drei Game-Pass-Tarifen für Neukunden drastisch eingeschränkt. Wer ab sofort Game Pass Ultimate bucht, erhält ab November nur noch ein Cloud-Gaming-Zeitkontingent von 15 Stunden. Alles darüber hinaus wird separat abgerechnet – zu Tarifen, die zum Redaktionsschluss leider noch nicht bekannt waren. Im Game Pass Premium sind nur noch zehn Stunden Cloud Gaming enthalten und im Einstiegstarif Game Pass Essential sogar nur noch fünf Stunden. Das Problem dabei ist, dass diese Zeitlimits selbst im Ultimate-Tarif so knapp bemessen sind, dass sich aktuelle Game-Pass-Hits wie „Forza Horizon 6” oder das für Februar 2027 geplante „Fable” nicht einmal von Anfang bis Ende ohne Zusatzkosten durchspielen lassen. Zum Vergleich: Im Performance-Tarif des Cloud-Gaming-Dienstes GeForce Now von Nvidia sind zum Preis von 10,99 Euro pro Monat (bzw. 9,16 Euro bei einer Jahresmitgliedschaft) immerhin 100 Stunden monatliche Spielzeit enthalten. Allerdings sei anzumerken, dass Microsoft nach massiver Kritik zumindest teilweise zurückruderte und Game-Pass-Abonnenten mit bereits laufendem Abo und automatischer Tarifverlängerung vorerst von den Zeitbeschränkungen ausnahm. Auch Nvidia ging damals diesen gestaffelten Weg, als das 100-Stunden-Limit pro Monat im November 2024 eingeführt wurde.

An der aktuellen Spielevielfalt des Game Pass gibt es indes weiterhin wenig zu meckern – vor allem nicht, wenn man im Besitz des Ultimate-Tarifs oder eines Game Pass für den PC ist. Der lang erwartete Third-Person-Shooter „Gears of War: E-Day” ist beispielsweise direkt zum Verkaufsstart am 6. Oktober 2026 verfügbar. Nur eine Woche zuvor erscheint außerdem das Action-Rollenspiel „Minecraft Dungeons II“. Und auch wer im Februar 2027 „Persona 4 Revival“ oder „Fable“ erleben möchte, sitzt mit dem Game Pass ebenfalls in der ersten Reihe. Dazu gesellen sich zahlreiche hochkarätige AA- und Indie-Veröffentlichungen, von denen viele ebenfalls direkt ab Tag eins verfügbar sind. Hinzu kommen für Ultimate-Kunden durchaus attraktive Dreingaben wie ein monatliches Fortnite-Crew-Abo ohne Zusatzkosten und Zugang zu anderen Spielebibliotheken wie EA Play und Ubisoft+ Classics. Nicht zu vergessen sind die vierfachen Rewards-Punkte und die attraktiven Rabatte beim digitalen Spielekauf über den Xbox Store.

Doch wie kann es bei einer derart geballten Spiele- und Feature-Flut passieren, dass der Game Pass seine hochgesteckten Ziele in der Vergangenheit trotzdem verfehlt hat? Viele Brancheninsider sehen das Problem nicht unbedingt in einer zu geringen Spielevielfalt, sondern vielmehr darin, dass sich viele Gamer oft über Tage, Wochen oder sogar Monate hinweg mit einem oder wenigen Spielen beschäftigen. Hierzu gehören Zeitfresser wie „Diablo 4” und „Minecraft”, für die man – aufs Jahr gerechnet – bei einem Einzelkauf deutlich günstiger wegkommt. Insbesondere, wenn man auf dem PC spielt, wo im Gegensatz zur Xbox keine Zusatzkosten fürs Multiplayer-Gaming anfallen.

Um die Attraktivität des Game Pass zu erhalten und sich besser den Marktbedingungen anzupassen, hat Microsoft bereits weitere Ideen in der Schublade, die derzeit erprobt werden. So können Mitglieder des Xbox-Insider-Programms bereits jetzt ohne zusätzliche Kosten bereits erworbene Spiele für eine Stunde ununterbrochen über Xbox Cloud Gaming streamen, wenn sie sich zuvor einen Werbeblock ansehen. Der nächste logische Schritt wäre, dieses werbefinanzierte Modell auf Game-Pass-Inhalte auszuweiten und die Abo-Gebühren in Tarifen mit Werbung nochmals stark zu senken.

 

Weitere Ideen in der Schublade

 

Werbung wie bei Netflix und Co.
Wenn man einem Bericht des Portals mobiFlip Glauben schenkt, dann plant Microsoft ohnehin genau das, nämlich die flächendeckende Implementierung von Werbung – sogar im Tarif Game Pass Ultimate. Dieser soll dann laut mobiFlip nur noch rund 13 Dollar pro Monat kosten. Wer weiterhin ein werbefreies Erlebnis wünscht, soll demnach mindestens 20 Dollar zahlen. Ob sich diese Zahlen bestätigen, bleibt abzuwarten. Ein gut austariertes Werbemodell könnte jedoch durchaus zu einem Anstieg der Nutzerzahlen führen. Zudem scheint Microsoft derzeit in den USA seine Rückholaktionen zu optimieren und jenen Personen gezielt Rabatte von bis zu 30 Prozent zu offerieren, die ihr Abo erst vor Kurzem gekündigt haben. Dies berichtet unter anderem die Seite Tom’s Hardware. 

Des Weiteren machen derzeit Gerüchte eines Moderators aus den ResetEra-Foren die Runde, wonach der Xbox-Hersteller für 2027 gänzlich neue Tarifstrukturen vorbereite. Demnach soll im Ultimate-Tarif auf die Day-One-Releases verzichtet werden, die für hohe Kosten sorgen, und sogar das Cloud-Gaming soll gestrichen werden. Dieser Tarif soll dann aber nur noch 20 Dollar kosten. Bei Bedarf sollen sich 25 Cloud-Streaming-Stunden für 5,99 Dollar hinzubuchen lassen. Wer nur online mit anderen spielen will, soll bereits ab 10,99 Dollar die Möglichkeit dazu haben. Online-Gaming samt Spielebibliothek (aber ohne weitere Extras) soll nur noch 14,99 Dollar kosten. Im Gespräch ist außerdem ein Upgrade auf ein Familienabo für 5,99 Dollar. Wichtig: Die letztgenannten Informationen sind noch nicht bestätigt und deshalb mit Vorsicht zu genießen. Zu Sharmas Vorhaben, den Game Pass tariflich flexibler und preislich attraktiver zu gestalten, würde dieser Ansatz aber durchaus passen.

PS Plus: Evolution statt Komplettumbau
Deutlich anders stellt sich die Lage derzeit bei Sonys kostenpflichtigem Dienst PS Plus dar: Dessen Nutzerbasis schätzten Marktbeobachter zuletzt auf etwa 47 Millionen. Offizielle Nutzerzahlen von PS Plus teilt Sony übrigens nicht, nur, dass sein Online-Dienst aktuell 125 Millionen aktive monatliche Nutzer hat. Ein wichtiger Punkt gleich vorweg: Anders als Microsoft schränkt Sony die Spielzeit für das Cloud-Streaming im dafür nötigen Tarif PS Plus Premium nicht ein. Das ist positiv, denn seit dem 6. November 2025 funktioniert das Game-Streaming im Premium-Tarif auch direkt auf dem beliebten PlayStation Portal Player (ohne die lokale PlayStation 5 als Zuspielgerät). Eine Limitierung wäre dann ohnehin mehr als kontraproduktiv. Darüber hinaus haben die Japaner die visuelle Qualität des Spiele-Streamings verbessert und ihren Cloud-Streaming-Katalog kontinuierlich erweitert. Mitte September 2026 lag die Zahl der kompatiblen Spiele bei 4.005, darunter praktisch alle aktuellen Top-Titel wie „Marvel’s Wolverine“, „Onimusha: Way of the Sword“ oder „Star Wars Zero Company“.

Seit Anfang 2026 legt Sony zudem den Fokus darauf, dass es sich bei den monatlichen Gratis-Spielen um PS5-Titel handelt und nicht zwingend auch ein für die veraltete PS4 kompatibles Spiel enthalten ist. Während die meisten PS-Plus-Fans von dieser Veränderung kaum beeinträchtigt waren, sorgten die am 20. Mai 2026 umgesetzten Preissteigerungen für deutlichen Frust. So stieg der Preis für PS Plus Essential von 8,99 auf 9,99 Euro (+11 %), für PS Plus Extra von 13,99 auf 15,99 Euro (+14 %) und für PS Plus Premium von 16,99 auf 18,99 Euro (+12 %). Lediglich bei jährlichen Abonnements blieben die Preise unverändert. Nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands entschied das Kammergericht Berlin allerdings zuvor, dass Sony Interactive Entertainment Europe die Preise nicht einseitig erhöhen kann. Die Änderungen greifen daher nur für Neukunden und diejenigen, die ihr Abo zum Zeitpunkt der Anpassungen bereits gekündigt hatten und neu abschließen. Kunden mit einem aktiven, sich automatisch verlängernden Abo sind nicht betroffen. Dennoch bleiben die kontinuierlich kletternden Preise ein Problem. Laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Circana sind sie bei Abodiensten wie PS Plus für 40 Prozent der Kündigungen verantwortlich.

 

Kontinuierlich kletternde Preise bleiben ein Problem

 

Für eine wahre Flut an Kündigungen sorgte in diesem Sommer zudem Sonys Ankündigung, ab Januar 2027 Neuveröffentlichungen für die PlayStation nicht mehr auf Datenträgern, sondern nur noch digital anzubieten. Die genaue Zahl der Kündigungen lässt sich nicht beziffern, sie schien jedoch so hoch auszufallen, dass Sony umfangreiche Rückhol-Rabattaktionen ins Leben rief. Laut Medienberichten wurden Betroffenen seltene Abo-Vergünstigungen zwischen 25 und 33 Prozent, teils sogar 50 Prozent, gewährt. Für Unmut im PS-Plus-Lager sorgt derzeit außerdem die Tatsache, dass die monatlichen Gratis-Spiele in Territorien wie Nordamerika und Großbritannien gestaffelt über den Monat verteilt erscheinen, während sie in Europa meist an ein und demselben Tag freigeschaltet werden.

Betrachtet man Sonys langfristige PS-Plus-Strategie, die im letzten Finanzbericht kurz umrissen wurde, genauer, so besteht diese derzeit vor allem darin, das „User Engagement“ zu erhöhen, das Angebot zu verbessern und letztendlich Nutzer des Essential-Abos dazu einzuladen, in eine der beiden höheren Abo-Stufen zu wechseln. Dies erklärt auch, warum beispielsweise ein Katalog an PS4- und PS5-Spielen zum Herunterladen sowie die Spielebibliothek von Ubisoft+ Classics erst für Kunden der Extra-Stufe freigeschaltet werden. Wer Anspielversionen, Cloud-Streaming sowie Zugriff auf den Klassikerkatalog und bis zu 100 Filme aus dem riesigen Portfolio von Sony Pictures wünscht, benötigt hingegen PS Plus Premium. Ein Blick auf frühere Statistiken zeigt, dass diese Strategie durchaus aufzugehen scheint. So stieg der Anteil der Extra- und Premium-Abonnenten von ca. 30 Prozent im Jahr 2022 auf 38 Prozent im Jahr 2024.

Nintendo setzt auf Konstanz
Zu guter Letzt bleibt noch Nintendo Switch Online (NSO). Preislich gesehen hat Nintendo sein Angebot in den letzten Jahren sehr stabil gehalten. Das Jahresabo kostet nach wie vor moderate 19,99 Euro, beim Familienabo mit acht Accounts sind es 34,99 Euro. Bei einer quartalsweisen Abbuchung werden alle drei Monate 7,99 Euro fällig, beim Monatsabo 3,99 Euro. Für diese Summe gibt es neben Online-Gaming mittlerweile auch Zugriff auf den Switch-exklusiven Game Chat, der Videochats parallel zum laufenden Online-Spiel ermöglicht, sowie auf zeitlich begrenzt verfügbare Vollversionen sogenannter Probespiele. Ebenfalls Teil des regulären Pakets sind Dutzende Nintendo Classics für die Plattformen NES, SNES, Game Boy und Game Boy Color sowie Zugriff auf die ebenfalls wachsende Soundtrack-Bibliothek der Nintendo-Music-App. Wer obendrein das Nintendo Switch Online Erweiterungspaket erwirbt, erhält zudem Zugriff auf Klassiker von vier weiteren Plattformen. N64, Game Boy Advance, Virtual Boy und exklusiv für Switch 2 auch diverse GameCube-Hits. Abgerundet wird das Ganze durch Cloud-Backups der Spielstände, exklusive Angebote (darunter diverses Zubehör wie Retro-Controller), einige ausgewählte Gratis-DLCs sowie Belohnungen für das Spielen vorgegebener Titel. Letzteres ähnelt einem plattformeigenen Achievement-System. Kurz gesagt: Nintendo setzt auf Konstanz – sowohl beim Preis als auch bei den etablierten Abo-Varianten –, während das Unternehmen die Inhalts- und Feature-Vielfalt weiter ausbaut.

Die Community weiß diese Marschrichtung zwar sehr wohl zu schätzen, es gibt aber auch hier immer wieder Kritik. So empfinden viele die Abstände, in denen neue Retro-Spiele ergänzt werden, weiterhin als zu unregelmäßig. Andere wiederum fordern, dass Nintendo Retro-Games nicht nur im Rahmen des Abos, sondern auch wieder einzeln anbieten sollte, so wie es bei der abgeschafften Virtual Console der Fall war. In vielen Fan-Foren wird auch bemängelt, dass Multiplayer-Lieblinge wie „Super Smash Bros. Ultimate“ oder „Splatoon 3“ weiterhin Peer-to-Peer-Verbindungen statt dedizierter Server nutzen.

Ausblick
Egal, ob Game Pass, PS Plus oder NSO: Alle Abonnements haben ihre Daseinsberechtigung, verfolgen teils sehr unterschiedliche Ansätze und bieten weiterhin viel Raum für Verbesserungen. Um dauerhaft relevant zu bleiben, müssen die Hersteller – insbesondere Sony und Microsoft – jedoch aufpassen, dass sie preislich nicht über die Stränge schlagen. In Zeiten anhaltender Inflation sind es nämlich oft Abo-Dienste, die gekündigt werden, wenn der Gürtel enger geschnallt werden muss. Teils werbefinanzierte Angebote, wie man sie mittlerweile auch von Netflix, Disney+ und Co. kennt, könnten hier eine neue Alternative für die Hersteller darstellen. Sie bergen aber ebenfalls die Gefahr, dass Kunden bei einem Übermaß an Werbung letztendlich abspringen und womöglich dauerhaft ins PC-Lager wechseln. Dort kostet Online-Multiplayer-Gaming oft gar nichts und Spiele auf Steam und Co. werden zudem häufiger stark rabattiert. (soe/bpf)

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